Rangnick für Abschaffung der 50+1-Regel

Ralf Rangnick hat sich für eine Abschaffung der 50+1-Regelung ausgesprochen. „Jeder Verein sollte selbst entscheiden können, wie er sich finanziell aufstellt“, sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig der „Süddeutschen Zeitung“.

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München

, 16.08.2018, 11:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Leipzigs Trainer Ralf Rangnick betrachtet die 50+1-Regel aus einer nüchtern-sachlichen Perspektive. Foto: Michael Erichsen/Bildbyran via ZUMA Press

Leipzigs Trainer Ralf Rangnick betrachtet die 50+1-Regel aus einer nüchtern-sachlichen Perspektive. Foto: Michael Erichsen/Bildbyran via ZUMA Press

„Die grundsätzliche Frage ist: Was wollen wir? Weiter unsere Tradition pflegen? Dann werden wir als Liga irgendwann dort landen, wo der eine oder andere Traditionsclub leider schon gelandet ist: auf dem Friedhof der Erinnerung.“

Die nur in der Fußball-Bundesliga geltende 50+1-Regelung besagt, dass ein Stammverein in den ausgegliederten Kapitalgesellschaften der Proficlubs die Stimmen-Mehrheit behalten muss. „Wer mitmachen will im Konzert der Großen, darf nicht Lichtjahre von den Spielregeln des internationalen Marktes entfernt sein und nur seinen alten Werten treu bleiben“, sagte Rangnick: „Denn dann darfst du dich nicht darüber beklagen, wenn die Stars gehen.“

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