Ratz&Fatz Kinderzentrum zieht mit in das Gebäude der Harkortschule

WITTEN „Hallo, ich bin die Leiterin der Grundschule und bei uns gibt es immer was zum Angucken.“

von Von Benedikt Reichel

, 09.02.2008, 12:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Giesela Gilsebach holt einen mit quietsch-orangenem Krepppapier beklebten Korb hervor, platziert ihn auf einen Hocker und beginnt ihre Erklärungen im Stile der Sendung mit der Maus:

 „Das also ist unser schönes Gebäude“, sagt sie und zeigt auf den Korb. „Und das ist die Harkorschule.“ Sie hält eine gelbe Topfblume in die Höhe, zeigt mit dem Finger auf das Blümchen als sie Harkortschule sagt und stellt das Pflänzchen vorsichtig in den Korb.

Eine zweite Blume symbolisiert die offene Ganztagsschule, eine weitere die Stadtbücherei, die ebenfalls in dem Gebäude untergebracht sind.

„Und jetzt kommt noch jemand dazu.“ Giesela Gilsebach hält die vierte Pflanze hoch: „Das Ratz & Fatz Kinderzentrum.“

Vier Einrichtungen unter einem Dach

Vier Einrichtungen unter einem Dach, auf engstem Raum, wie gestern bei der Eröffnung des Kinderzentrums deutlich wurde. Dichtes Gedränge vor der kleinen Bühne auf der die Gitarrengruppe gerade ihren selbst gedichteten Ratz & Fatz Eröffnungssong spielen.

Auch die Eingänge sind verstopft und als der Ratz & Fatz Zirkus Philia seinen Auftritt hat, muss ein Großteil der Gäste in die Räume der Stadtbibliothek ausweichen. In Zukunft wollen Schule, OGS, Bibliothek und Kinderzentrum hier ganz eng zusammenarbeiten – im wahrsten Sinne des Wortes.

Damit das Kinderzentrum überhaupt Platz findet, mussten OGS und Bibliothek bereits zusammenrücken und einen Raum freigeben. Dem Plan nach werde auch das Jugendzentrum hier einen Treffpunkt bekommen, so Schulleiterin Gisela Gilsebach.

Ein bunter Blumenstrauß

Prompt stellt sie die fünfte Blume in das orangene Körbchen, schaut kurz auf ihr Werk und sagt: „Was für ein bunter Blumenstrauß.“ Dann darf gefeiert werden.

Und während die Kinder sich auf das Kuchenbüfett stürzen, hält Ratz & Fatz-Leiter Michael Baloniak einen Augenblick inne. „Die letzen Wochen waren anstrengend“, berichtet er vom Ausräumen, Umpacken, Schraubendrehen und Einräumen.

„Jetzt lasst uns hier in Ruhe zusammenwachsen.“