Rauch verhinderte Flucht

INNENSTADT Es war der Albtraum schlechthin: Überall Rauch und keine Möglichkeit zur Flucht. 15 Familien war der Weg ins Freie unmöglich.

04.11.2007 / Lesedauer: 2 min
Rauch verhinderte Flucht

Am Sonnenschein hat es gebrannt.

Dicker Brandrauch versperrte jegliche Sicht. Trotz dieses Schreckensszenarios endete der Brand im Keller des Hauses Sonnenschein 41 glimpflich.

Am Samstag brach aus noch unbekannter Ursache morgens um 8.09 Uhr das Feuer aus. Da die Häuser im Kellerbereich miteinander verbunden sind, verrauchte der gesamte Treppenraum sowohl des betroffenen Hauses und auch der des benachbarten Gebäudes.

Als die Feuerwehr mit zwei Löschzügen eintraf, war der Brand zwar bereits weitestgehend gelöscht, den Mietern war jedoch der Weg ins Freie durch den Brandrauch versperrt. Einsatzleiter Mario Rosenkranz: "Einige Bewohner hatten sich bereits auf ihre Balkone gerettet, da Rauch teilweise auch in die Wohnungen eindrang."

Verängstigte Bewohner

Mit Atemschutzgeräten verschafften sich die Rettungskräfte Zutritt, um die verängstigten Bewohner ins Freie zu geleiten. Hochleistunslüfter sorgten dafür, dass Treppenhaus und Wohnungen wieder begehbar wurden. Um eine Gefährdung für die Bewohner auszuschließen, musste ein Gebäude teilweise geräumt werden.

Trotz der massiven Rauchentwicklung zog sich nur eine Person eine Rauchvergiftung zu. Vor Ort im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr und die Löscheinheit Altstadt. Um die Brandursache zu klären, hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

Gartenhaus niedergebrannt

Ebenfalls noch unklar ist die Ursache des Feuers, bei dem ein Gartenhaus an der Straße Auf dem Knick völlig niederbrannte. Dort empfing die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Löscheinheit Heven in der Nacht zum Sonntag gegen 1.28 Uhr heller Feuerschein. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte die Gartenlaube bereits in voller Ausdehnung, die Flammen schlugen mehrere Meter hoch.

Sofort setzten die Einsatzkräfte zwei C-Rohre ein, um ein Übergreifen auf das benachbarte Grundstück zu verhindern und den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen. Die mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Feuerwehrleute waren mit den Lösch- und Nachlöscharbeiten des völlig niedergebrannten Gartenhauses bis etwa 3.28 Uhr beschäftigt.