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Rauswurf Ohrfeige für viele Bürger

SCHARNHORST Mit Empörung reagiert die CDU im Stadtbezirk Scharnhorst auf den Rauswurf ihres BV- Fraktionssprechers Udo Wortmeier durch SPD-Fraktionssprecher Rüdiger Schmidt beim Runden Tisch, der Lösungen für die Probleme mit alkoholisierten Jugendlichen finden will (wir berichteten).

von Von Petra Frommeyer

, 22.11.2007

Für Uwe Waßmann, Vorsitzender der CDU im Stadtbezirk Scharnhorst, ist das ein Skandal. "Die neuesten Ausfälle Schmidts sind völlig inakzeptabel und erfordern eine öffentliche Entschuldigung bei Wortmeier und der CDU", sagt er. "Und nicht nur bei ihnen, sondern auch bei den Menschen, die der CDU im Stadtbezirk einen politischen Auftrag mit ihrer Stimme gegeben haben."

Einen Mann wie Udo Wortmeier, der jahrzehntelang seinen Einsatz für Scharnhorst unter Beweis gestellt habe, derart respektlos zu behandeln, sei auch "eine Ohrfeige für viele Bürger im Stadtbezirk", stellt Waßmann fest.

Klarer Bürgerauftrag

Die CDU möchte Rüdiger Schmidt daran erinnern, dass die SPD keine sozialistischen Ergebnisse bei Wahlen im Stadtbezirk habe, sondern die CDU als zweitstärkste Kraft einen klaren Bürgerauftrag hat. Für die Union sei es dabei selbstverständlich, dass die gewählten demokratischen Kräfte im Stadtbezirk - da wo es möglich ist - zusammenarbeiten. "Im Interesse der Menschen im Stadtbezirk Scharnhorst und derzeit insbesondere in Scharnhorst-Ost handelt Herr Schmidt fahrlässig", so Waßmann weiter.

Die Christdemokraten weisen darauf hin, dass es gerade auch Herr Schmidt gewesen sei, der in der letzten BV-Sitzung nicht mitgestimmt habe, als die Fraktionen einen gemeinsamen Antrag zu Scharnhorst-Ost erarbeitet haben, weil dort auch Ideen der CDU Inhalt waren.

"Dieser Mann ist aus meiner Sicht eine Belastung für den Stadtbezirk Scharnhorst, da er ausschließlich parteiorientiert handelt und somit die Interessen weiter Teile der Bevölkerung nicht respektiert. Die SPD sollte beraten, wie sie damit umgeht", erwartet Waßmann eine Reaktion der Genossen.

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