Rechtsdezernentin in Sorge wegen möglicher Huren-Wanderung

Straßenstrich

Der Straßenstrich in der Dortmunder Nordstadt wird am 16. Mai um 0 Uhr geschlossen, der Sperrbezirk auf die ganze Stadt ausgeweitet. Über diese Entscheidung des Regierungspräsidenten Dr. Gerd Bollermann am Donnerstag ist die Bochumer Rechtsdezernentin Diane Jägers nicht glücklich. „Ich nehme das zur Kenntnis, aber meine Sorge bleibt.“

BOCHUM

von Von Angela Wiese

, 07.05.2011, 15:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sollte sich die aktuelle Situation ändern, sich ein Straßenstrich andeuten, will Diane Jägers mit der Politik entscheiden und den Regierungspräsidenten bitten, die gleichen Voraussetzungen wie in Dortmund zu schaffen. Ein prophylaktischer Sperrbezirk sei allerdings nicht möglich. Astrid Gabb, von Madonna, dem Verein für die kulturelle und berufliche Bildung von Prostituierten, macht sich weniger Sorgen. Zur möglichen Wanderung der Prostituierten nach Bochum sagt sie: „Ausschließen kann man es nicht. Ich erwarte aber eher, dass die Frauen nach Essen oder Duisburg gehen, wo es bereits Straßenstriche gibt.“