Rechtsextremismus in Dortmund

Rechtsextremismus in Dortmund

An mehreren Orten in Dortmund haben Menschen an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 76 Jahren erinnert. Sie sendeten klare Botschaften gegen Rechts – auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Von Felix Guth

Die Polizei sieht die Nazi-Szene in Dortmund bereits seit längerer Zeit geschwächt. Nun zieht eine weitere Führungsperson aus der Stadt weg - mit demselben Ziel wie ein prominenter Vorgänger. Von Kevin Kindel

Seit mehr als 70 Jahren ist das Karfreitags-Gedenken fest im Kalender der Stadt Dortmund eingetragen. Trotz der Pandemie ist der Termin auch diesmal nicht komplett ausgefallen. Von Kevin Kindel

Erst soll es rassistische Beleidigungen gegeben haben, dann wurde ein Taxifahrer mit iranischer Herkunft heftig zusammengeschlagen. Die Polizei hat jetzt einen Verdächtigen festgenommen. Von Kevin Kindel

In den vergangenen Monaten hat es einige Veränderungen in der rechtsextremen Szene in Dortmund gegeben. Die Polizei zieht jetzt eine Bilanz, betont aber, dass die Gefahr weiterhin hoch sei. Von Kevin Kindel

Dortmunds Polizeichef hat ausführlich Stellung genommen zu den Rechtsextremismus-Ermittlungen gegen Polizisten aus Dortmund. Ihm zufolge gibt es sogar noch einen Fall mehr als bisher bekannt. Von Felix Guth

Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange wurde 2014 mit dem satirischen „Pannekopp“-Orden „geehrt“. Doch jetzt entzog ihm der Macher des Geierabends den Preis. Der Grund: Dortmunds Nazi-Szene.

Die Dortmunder Polizei hat eine Bilanz der politischen Versammlungen im Jahr 2020 vorgelegt. Die Entwicklung in einem bestimmten politischen Spektrum findet die Polizei bemerkenswert. Von Felix Guth

Ein mutmaßlicher Rechtsterrorismus-Unterstützer wurde Ende Juli tot in seiner Zelle der Dortmunder JVA gefunden. In Zusammenhang mit dieser Terrorzelle gibt es nun eine neue Entwicklung.

Im kleinen Kreis gedachten Vertreter der jüdischen Gemeinde zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Westphal der Pogromnacht 1938. In seiner Rede äußerte Rabbiner Baruch Babaev auch aktuelle Sorgen. Von Bastian Pietsch

Der ehemalige Oberbürgermeisterkandidat der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ musste seinen Waffenschein abgeben. Der Grund liegt in seiner Betätigung für die Partei. Von Bastian Pietsch

Rund 70 Menschen protestierten am Mittwoch gegen die bei Rechtsextremen beliebte Marke Thor Steinar. Auch einige neue Ratsmitglieder waren dabei und hielten teils kontroverse Reden. Von Michael Schuh

Die OB-Kandidaten von SPD, CDU und Grünen zeigen Flagge gegen Rechts. Demonstrativ brachten sie gemeinsam Plakate ihrer Parteien in Dorstfeld und Westerfilde an. Das hat einen besonderen Grund.

Zum dritten Mal hat es am Freitag eine Demonstration gegen den Thor-Steinar-Laden am Alten Burgwall in der Dortmunder Innenstadt gegeben. Es beteiligten sich fast 100 Aktivisten. Von Anne Schiebener

Vor zwei Jahren hat der Oberbürgermeister-Kandidat der Partei Die Rechte einen Waffenschein beantragt. Nachdem sein neues Engagement bekannt wurde, will die Polizei den Schein zurück haben. Von Kevin Kindel

Bei der ersten Demo gegen das neue Thor-Steinar-Geschäft in der City stellte das Blockado-Bündnis klar: Es werden noch einige Demonstrationen folgen. Auch einige Neonazis waren unterwegs. Von Marie Ahlers

Wie schon im vergangenen Jahr haben Aktivisten am Donnerstagabend (30.7.) dagegen protestiert, dass ein Geschäft der Marke Thor Steinar in der City Fuß fasst. Von Marie Ahlers, Wilco Ruhland

Kurz nach der Eröffnung des neuen Thor-Steinar-Geschäfts in Dortmund hat der Vermieter dem Betreiber des auch bei Neonazis beliebten Ladens gekündigt. Der will das nicht einfach hinnehmen. Von Bastian Pietsch, Matthias Henkel

Farb-Anschläge, Demos, Zwangs-Schließung - nach Widerstand musste Thor Steinar 2019 seinen Laden in Dortmund schließen. Jetzt versucht es das auch bei Neonazis beliebte Modelabel erneut. Von Matthias Henkel

Fünfeinhalb Jahre nach einer Demo von „Die Rechte“ in der Nordstadt stehen drei mutmaßliche Neonazis vor Gericht. Es geht um möglicherweise volksverhetzende Parolen. Von Martin von Braunschweig

Eine Serie von historischen Artikeln der Ruhr Nachrichten hat zu einer Ausstellung zum Tag der Befreiung beigetragen. Die Eröffnung war nicht die einzige Gedenkveranstaltung am 8. Mai. Von Marie Ahlers

Die geplante Videoüberwachung der Polizei der Emscherstraße in Dorstfeld ist rechtswidrig. Zwei, der Neonazi-Szene zugeordneten, Anwohner hatten im Eilverfahren geklagt und recht bekommen. Von Joshua Schmitz

Unbekannte haben am Bahnhof Dortmund-Kurl mehrere rechtsradikale Parolen und Symbole an die Wände geschmiert. Die Bundespolizei sucht Zeugen.

Mit einer großen Veranstaltung in der Bittermark gedenken die Dortmunder der Opfer des Nazi-Regimes. Wegen des Kontaktverbots war dies nicht vor Ort möglich, aber es gab eine wichtige Geste.

Unbekannte haben das Graffito an der Emscherstraße in Dorstfeld übermalt. Das Bild mit den Worten „Our Colors Are Beautiful“ war entstanden, um den Begriff „Nazi-Kiez“ zu überdecken. Von Felix Guth

Die Zahl der rechtspolitisch motivierten Straftaten sinkt in Dortmund, doch die Polizei bleibt alarmiert. Nach dem Hanau-Anschlag nennt der Polizeipräsident Zahlen und warnt vor Hass im Netz. Von Kevin Kindel

Der Attentäter von Hanau soll im Oktober in Dortmund gewesen sein. Der Vorgesetzte eines Privatdetektivs spricht von einem Treffen und der kruden Weltsicht von Tobias R.. Von Kevin Kindel

Auch in Dortmund ist die Betroffenheit über den rassistischen Anschlag in Hanau mit elf Toten groß. Am Donnerstag fanden gleich mehrere Kundgebungen statt. Am Freitag geht es weiter. Von Oliver Volmerich