Rechtsextremismus in Dortmund

Rechtsextremismus in Dortmund

Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange wurde 2014 mit dem satirischen „Pannekopp“-Orden „geehrt“. Doch jetzt entzog ihm der Macher des Geierabends den Preis. Der Grund: Dortmunds Nazi-Szene.

Die Dortmunder Polizei hat eine Bilanz der politischen Versammlungen im Jahr 2020 vorgelegt. Die Entwicklung in einem bestimmten politischen Spektrum findet die Polizei bemerkenswert. Von Felix Guth

Ein mutmaßlicher Rechtsterrorismus-Unterstützer wurde Ende Juli tot in seiner Zelle der Dortmunder JVA gefunden. In Zusammenhang mit dieser Terrorzelle gibt es nun eine neue Entwicklung.

Im kleinen Kreis gedachten Vertreter der jüdischen Gemeinde zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Westphal der Pogromnacht 1938. In seiner Rede äußerte Rabbiner Baruch Babaev auch aktuelle Sorgen. Von Bastian Pietsch

Der ehemalige Oberbürgermeisterkandidat der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ musste seinen Waffenschein abgeben. Der Grund liegt in seiner Betätigung für die Partei. Von Bastian Pietsch

Rund 70 Menschen protestierten am Mittwoch gegen die bei Rechtsextremen beliebte Marke Thor Steinar. Auch einige neue Ratsmitglieder waren dabei und hielten teils kontroverse Reden. Von Michael Schuh

Die OB-Kandidaten von SPD, CDU und Grünen zeigen Flagge gegen Rechts. Demonstrativ brachten sie gemeinsam Plakate ihrer Parteien in Dorstfeld und Westerfilde an. Das hat einen besonderen Grund.

Zum dritten Mal hat es am Freitag eine Demonstration gegen den Thor-Steinar-Laden am Alten Burgwall in der Dortmunder Innenstadt gegeben. Es beteiligten sich fast 100 Aktivisten. Von Anne Schiebener

Vor zwei Jahren hat der Oberbürgermeister-Kandidat der Partei Die Rechte einen Waffenschein beantragt. Nachdem sein neues Engagement bekannt wurde, will die Polizei den Schein zurück haben. Von Kevin Kindel

Bei der ersten Demo gegen das neue Thor-Steinar-Geschäft in der City stellte das Blockado-Bündnis klar: Es werden noch einige Demonstrationen folgen. Auch einige Neonazis waren unterwegs. Von Marie Ahlers

Wie schon im vergangenen Jahr haben Aktivisten am Donnerstagabend (30.7.) dagegen protestiert, dass ein Geschäft der Marke Thor Steinar in der City Fuß fasst. Von Marie Ahlers, Wilco Ruhland

Kurz nach der Eröffnung des neuen Thor-Steinar-Geschäfts in Dortmund hat der Vermieter dem Betreiber des auch bei Neonazis beliebten Ladens gekündigt. Der will das nicht einfach hinnehmen. Von Bastian Pietsch, Matthias Henkel

Farb-Anschläge, Demos, Zwangs-Schließung - nach Widerstand musste Thor Steinar 2019 seinen Laden in Dortmund schließen. Jetzt versucht es das auch bei Neonazis beliebte Modelabel erneut. Von Matthias Henkel

Fünfeinhalb Jahre nach einer Demo von „Die Rechte“ in der Nordstadt stehen drei mutmaßliche Neonazis vor Gericht. Es geht um möglicherweise volksverhetzende Parolen. Von Martin von Braunschweig

Eine Serie von historischen Artikeln der Ruhr Nachrichten hat zu einer Ausstellung zum Tag der Befreiung beigetragen. Die Eröffnung war nicht die einzige Gedenkveranstaltung am 8. Mai. Von Marie Ahlers

Die geplante Videoüberwachung der Polizei der Emscherstraße in Dorstfeld ist rechtswidrig. Zwei, der Neonazi-Szene zugeordneten, Anwohner hatten im Eilverfahren geklagt und recht bekommen. Von Joshua Schmitz

Unbekannte haben am Bahnhof Dortmund-Kurl mehrere rechtsradikale Parolen und Symbole an die Wände geschmiert. Die Bundespolizei sucht Zeugen.

Mit einer großen Veranstaltung in der Bittermark gedenken die Dortmunder der Opfer des Nazi-Regimes. Wegen des Kontaktverbots war dies nicht vor Ort möglich, aber es gab eine wichtige Geste.

Unbekannte haben das Graffito an der Emscherstraße in Dorstfeld übermalt. Das Bild mit den Worten „Our Colors Are Beautiful“ war entstanden, um den Begriff „Nazi-Kiez“ zu überdecken. Von Felix Guth

Die Zahl der rechtspolitisch motivierten Straftaten sinkt in Dortmund, doch die Polizei bleibt alarmiert. Nach dem Hanau-Anschlag nennt der Polizeipräsident Zahlen und warnt vor Hass im Netz. Von Kevin Kindel

Der Attentäter von Hanau soll im Oktober in Dortmund gewesen sein. Der Vorgesetzte eines Privatdetektivs spricht von einem Treffen und der kruden Weltsicht von Tobias R.. Von Kevin Kindel

Auch in Dortmund ist die Betroffenheit über den rassistischen Anschlag in Hanau mit elf Toten groß. Am Donnerstag fanden gleich mehrere Kundgebungen statt. Am Freitag geht es weiter. Von Oliver Volmerich

In Hanau hat ein Mann neun Menschen sowie danach seine Mutter und sich selbst erschossen - offenbar aus rechtsradikalen Motiven. Dortmunder planen mehrere Kundgebungen zum Thema in der City. Von Kevin Kindel

Nach zwölf Jahren im Amt gibt Hartmut Anders-Hoepgen das Amt des städtischen Beauftragten für Vielfalt, Toleranz und Demokratie auf. Sein Nachfolger ist in Dortmund wohlbekannt. Von Oliver Volmerich

Es gab eine Razzia bei einem Dortmunder Bandido durch das SEK. Der Prozess im Fall des geplanten Lehrer-Mordes hat begonnen. Und ein Fitnessstudio hat plötzlich geschlossen.

Der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus hatte 2019 viel zu tun. Die Organisatoren sehen die Neonazis auf dem absteigenden Ast. Eine dringende Warnung haben die Aktivisten trotzdem. Von Kevin Kindel

Was lange geplant war ist nun beschlossen: An zwei weiteren Straßen richtet die Polizei eine Videobeobachtung ein. Die Aktion richtet sich gegen Drogendealer und Rechtsextremisten.

Zunächst wollte die TU-Dortmund nicht in die Debatte um das Hitler-Zitat in Professor Walter Krämers Schaukasten eingreifen. Jetzt äußert sich die Rektorin Professor Ursula Gather doch dazu. Von Carolin West

Zwölf Monate Freiheitsstrafe warten bereits auf ihn - jetzt ist erneut Anklage gegen Sascha Krolzig erhoben worden. Diesmal hat der führende Dortmunder Neonazi Ärger wegen eines Magazins. Von Kevin Kindel

Die Buchreihe „Dorstfeld im Nationalsozialismus“ zeigt, wie sich der Nationalsozialismus in dem Stadtteil entwickelt hat. Jetzt ist der Band 1 mit einigen überraschenden Fakten erschienen. Von Susanne Riese

Im Oktober verletzte ein Neonazi in Dorstfeld eine Person mit Reizgas. Ein Gericht hat ihn deshalb am Donnerstag verurteilt. Eine antisemitische Beleidigung aus 2018 erhöhte die Strafe. Von Lukas Wittland

Nach Drohmails gegen den Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV) hat der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Im Fokus steht eine Freiwillige Feuerwehr aus Dortmund.

Ein führender Dortmunder Neonazi hat am Montag eine Haftstrafe angetreten. Damit ist er unter den Rechtsextremisten der Stadt nicht allein. Das ist die Bilanz der Sonderkommission der Polizei. Von Kevin Kindel