Rechtsextremismus in Dortmund

Rechtsextremismus in Dortmund

Erst vor kurzer Zeit hat der kleine Hannibal einen neuen Eigentümer - und schon droht Ärger. Dortmunder Bäcker freuen sich hingegen über ein Urteil des Bundesgerichtshof. Von Verena Schafflick

Der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus ruft am 21. Oktober zu einem Treffen an einem Ort auf, der dafür steht, was rechter Hass anrichten kann. Dort wollen auch Neonazis demonstrieren. Von Felix Guth

Rund 2000 Menschen haben am Montagabend eine Kundgebung von Neonazis gestört und gegen Rechtsextremismus protestiert. Die Neonazis hingegen ließen auf sich warten.

Weil er einen jungen Mann mit Pfefferspray angegriffen haben soll, sitzt ein bekannter Dortmunder Neonazi seit Samstag in U-Haft. Das hat auch Auswirkungen auf die Demo am Montag.

Die großen antifaschistischen Bündnisse Dortmunds haben für Montag drei Kundgebungen rund um den Hauptbahnhof angemeldet. So wollen sie einen Nazi-Demozug durch die Nordstadt verhindern. Von Thomas Thiel

Weil ein Zeuge schnell die Polizei informiert hat, konnten die Beamten drei Jugendliche festnehmen. Vermutlich haben sie Hakenkreuze auf den Boden einer Dortmunder Unterführung gesprüht. Von Martina Niehaus

Rechtsextreme sind am Montagabend (7. Oktober) durch die Dortmunder Nordstadt gezogen. Die Demonstration wurde von Gegenprotest inklusive Sitzblockade begleitet. Es gab mehree Strafanzeigen. Von Kevin Kindel, Michael Nickel

Rechtsextreme nutzen auf ihren Demonstrationen häufig Parolen knapp an der Grenze zur Strafbarkeit. Ein Gericht hat jetzt entschieden, welche Formulierungen verboten werden.

Die Neonazi-Partei Die Rechte hat ihre vierte Demonstration innerhalb von acht Tagen angemeldet - die zweite in der Nordstadt. Es gibt strenge Auflagen, Busse und Bahnen sind betroffen.

Eine Woche nach ihrer letzten Standkundgebung wollen Neonazis erneut in der Nordstadt demonstrieren. Die Polizei prüft, ob sie gegen die Demo-Anmeldung vorgehen kann.

Zum dritten Mal versammelten sich Demonstranten vor dem Thor-Steinar-Geschäft am Brüderweg. Zur Zukunft des Ladens formulierten sie klare Forderungen. Von Marie Ahlers, Rüdiger Barz

In der Halbzeit des BVB-Heimspiels gegen Bayer Leverkusen tauchte ein ungewöhnliches Banner auf der Nordtribüne des Signal Iduna Parks auf. Der BVB dankte seinen Fans. Das steckt dahinter. Von Thomas Thiel

Ein 20-Jähriger ist am Donnerstagabend in einer S-Bahn plötzlich angegriffen worden. Der Tatverdächtige soll vorher Teil einer Nazi-Demo gewesen sein. Eine Sonderkommission ermittelt.

Der BVB und viele Fanclubs haben zum Protest gegen eine Nazi-Demo am Samstagmittag aufgerufen. Die Rechtsradikalen demonstrierten direkt an einer der Haupt-Fanrouten zum Signal Iduna Park. Von Kevin Kindel, Thomas Thiel

Der bekannte Neonazi SS-Siggi soll einem 25-Jährigen einen Gehstock ins Gesicht geschlagen haben. Jetzt sucht eine Sonderkommission Zeugen des Angriffs vom Samstagmittag.

Rechtsextreme haben für die kommenden Tage gleich drei Kundgebungen in der Dortmunder Innenstadt angemeldet. Sie wollen gegen den Graffiti-Einsatz der Polizei in Dorstfeld protestieren. Von Kevin Kindel

Ende August hat mit dem Bekleidungsgeschäft Tønsberg eine Filiale der bei Rechtsextremen beliebten Marke Thor Steinar in Dortmund eröffnet. Immer montags wird jetzt dagegen demonstriert. Von Kevin Kindel, Wilco Ruhland

Drei bekannte Dortmunder Rechtsextremisten sind am Samstag in Dorstfeld festgenommen worden - unter ihnen nach Informationen unserer Redaktion der als SS-Siggi bekannte Neonazi.

Unbekannte haben das Schild der Thor-Steinar-Filiale mit Farbe beschmiert. Auch in anderen Städten hat es bereits Farb-Angriffe auf Geschäfte der Marke gegeben. Von Marie Ahlers

Graffiti-Sprayer haben am Freitag in Dorstfeld das „Nazi-Kiez“-Graffito unter neuer Kunst verschwinden lassen - unter den Augen der Behörden. Sogar der allerhöchsten. Das steckt dahinter. Von Kevin Kindel

Keine ganze Woche nach Eröffnung des Thor-Steinar-Ladens Tønsberg will der Vermieter das Geschäft aus seinem Haus bekommen. Der Mann hofft jetzt auf die Unterstützung der Stadtverwaltung. Von Kevin Kindel

Die Eröffnung eines Ladens der Modemarke Thor Steinar sorgt für viele Diskussionen - bisher vor allem in der virtuellen Welt. Die Stadt Dortmund hat sich zur Sache geäußert. Von Felix Guth

In der Dortmunder City werden am Freitag viele Polizisten zu sehen sein: Nazis haben eine Demo angemeldet. Sie wird ein breiter Gegenprotest empfangen – unter anderem von „Fridays for Future“. Von Thomas Thiel

Bei einer Durchsuchung hat die Polizei Waffen und Gegenstände, die auf rechtes Gedankengut hindeuten, in einer Dorstfelder Wohnung gefunden.

In Kassel haben 120 Rechtsextreme demonstriert, darunter auch Dortmunder Mitglieder der Partei Die Rechte. Nahe des Büros des ermordeten Politikers Walter Lübcke trafen sie auf Gegenprotest.

Dortmund war Ziel einer Razzia des Bundeskriminalamts gegen Hasskommentare im Internet. Bundesweit durchsuchten Polizisten Wohnungen. In Dortmund waren sie an einer bekannten Adresse.

Im Streit um das Rederecht eines Mitglieds der Ratsfraktion NPD/Die Rechte ist Dortmunds Oberbürgermeister ein formaler Fehler unterlaufen. Das hat nun Folgen für die Arbeit im Rat. Von Jörn Hartwich

Die Partei „Die Rechte“ muss antisemitische Plakate in Hörde abhängen. Das haben Gerichte entschieden. Bleiben die Plakate hängen, gibt es keinen Aufmarsch. Die Stadt hat eine Frist gesetzt. Von Peter Bandermann

Eine Gruppe Unbekannter soll nach einem Amateur-Fußballspiel in Brünninghausen ein verbotenes Lied aus der Nazi-Zeit gesungen haben. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Schmierereien an einer Gesamtschule in Dortmund: Der Staatsschutz der Polizei ermittelt, denn die Täter hinterließen verbotene Nazi-Symbole. Von Peter Bandermann

Seit Tagen wird in Dortmund gerätselt, wer die gefälschten BVB-Plakate gegen Nazis aufgehängt hat. Ein Video im Internet zeigt die Guerilla-Plakatierer bei der Arbeit. Von Michael Schnitzler, Thomas Thiel

Das Amtsgericht hat den Martener Neonazi Steven F. wegen einer Schlägerei vor einer Kneipe zu einer Haftstrafe verurteilt. Seine Hoffnung auf vorzeitige Entlassung erfüllte sich nicht. Von Martin von Braunschweig

Nach der Durchsuchung eines von Nazis bewohnten Hauses in Dorstfeld organisierten Dortmunder Rechtsextreme am Freitagabend einen Demo-Zug durch den Stadtteil. Nazi-Gegner reagierten schnell. Von Michael Schnitzler, Thomas Thiel

Der dritte Tag des Ostermarsches Rhein-Ruhr startete am Ostermontag in Dorstfeld. Bis zu 500 Teilnehmer setzten auf dem Wilhelmplatz ein Zeichen gegen Rechts. Dann ging es in die City. Von Michael Schnitzler

Dortmund ist einer der Nazi-Brennpunkte in Nordrhein-Westfalen. Verfassungsschutz und Polizei wollen Radikalisierungen früh erkennen und ein Abdriften in den Rechtsterrorismus verhindern. Von Peter Bandermann

Raub, Körperverletzung, Beleidigung und Verwenden von Nazi-Symbolen: Steven F. soll in Marten ein Klima der Angst geschürt haben. Vor Gericht gibt er nur einen Teil der Vorwürfe zu. Von Martin von Braunschweig

Das Bündnis „Dortmund gegen Rechts“ bittet in Marten zum „Frühjahrsputz gegen Nazischmutz“. Schülerinnen und Schüler einer Gesamtschule aus dem Dortmunder Westen putzen mit. Von Peter Bandermann

Eine Protestaktion des Blockado-Bündnisses gegen Nazis verlief in Westerfilde friedlich. Nazis versuchten die Demonstration zu stören. Die Polizei packte zu. Von Peter Bandermann

Am Samstag (23. März) demonstriert das Antifa-Bündnis Blockado in Westerfilde gegen Nazis. für die Demo-Teilnehmer bietet das Bündnis eine gemeinsame Anreise an. Von Tilman Abegg

Der Arbeitskreis „Christen gegen Rechtsextremismus“ erinnerte mit einer Mahnwache vor St. Reinoldi an den Widerstand gegen Rechtsextremismus im Jahr 1934 und heute. Von Oliver Volmerich

Die Gewerkschaft der Polizei begrüßt die Pläne für eine Videoüberwachung in Dorstfeld. Mit ihr soll verhindert werden, dass Rechtsextremisten dort einen Angstraum schaffen. Von Dennis Werner

Gibt es bald eine Videoüberwachung in Dorstfeld? Polizeipräsident Gregor Lange will das prüfen lassen, um die rechtsextremistische Szene zu bekämpfen. Im Fokus: Nazi-Wohngemeinschaften. Von Dennis Werner