Redlhammer und Flassig ausgezeichnet

Bochumer Theaterpreis

Die Gewinner des Bochumer Theaterpreises 2016 stehen seit Sonntag fest: Matthias Redlhammer wurde in der Kategorie "Arrivierte" ausgezeichnet, Torsten Flassig ist der aktuelle Preisträger in der Sparte "Nachwuchs".

BOCHUM

12.09.2016, 20:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Torsten Flassig (l.) und Matthias Redlhammer haben den Bochumer Theaterpreis 2016 gewonnen.

Torsten Flassig (l.) und Matthias Redlhammer haben den Bochumer Theaterpreis 2016 gewonnen.

Die diesjährige Preisverleihung war bereits die elfte, die der Freundeskreis des Schauspielhauses Bochum ausrichtete, und fand im Anschluss an das Spielzeiteröffnungsfest statt.

Auch im TV und Kino

Matthias Redelhammer, 1957 in Köln geboren, erhielt seine Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Von 1981 bis 1986 war er bereits einmal am Schauspielhaus Bochum engagiert, es folgten 1986 bis 1990 das Burgtheater Wien und 1990 bis 1992 das Schillertheater Berlin. Ab 1992 arbeitete er als freier Schauspieler.

Daneben sah man ihn immer wider in verschiedene Fernseh- und Kinorollen, unter anderem in „Tatort“, „SK-Kölsch“ und „Bluthochzeit“. Von 2008 bis 2009 folgten ein Engagement am Schauspiel Frankfurt und Gastengagements am Schauspiel Köln und am Theater Freiburg. Seit der Spielzeit 2010/2011 ist Matthias Redlhammer festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum. Wichtige Rollen in den letzten Jahren waren unter anderem die Titelrollen in „Volpone“ und „Othello“ sowie der Bernd in „Rose Bernd“. Nominiert in der Kategorie „Arrivierte“ waren außerdem Bernd Rademacher und Roland Riebeling.

Seit 2013 am Schauspielhaus

Den Preis in der Kategorie „Nachwuchs“ erhielt Torsten Flassig. Geboren 1987 in Rüdersdorf bei Berlin, spielte er bereits im Schultheater und im Jugendtheaterclub, wurde dort entdeckt und konnte erste Kameraerfahrungen sammeln. Nach dem Abitur trat er dem Pe-Ensemble in Berlin bei, bevor er 2009 sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock aufnahm. Während des Studiums arbeitete er mit Johanna Schall und Kay Wuschek, spielte am Volkstheater Rostock in Brechts „Leben des Galilei“ sowie Schillers „Die Räuber“ und wurde 2011 als Stipendiat in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.

Seit Beginn der Spielzeit 2013/2014 ist er am Schauspielhaus Bochum engagiert. Wichtige Rollen waren bisher unter anderem die Titelrollen in Schillers „Don Karlos“ und Astrid Lindgrens „Michel aus Lönnenberga“. In der Kategorie „Nachwuchs“ waren außerdem Juliane Fisch und Damir Avdic nominiert.