Regierung warnt vor Verwenden gefälschter Impfpässe: „Das ist Urkundenfälschung“

Corona-Impfung

Wer sich einen gefälschten Impfpass beschafft, um so vorzeitig von den Erleichterungen für Geimpfte zu profitieren macht sich strafbar. Die Bundesregierung warnt.

Berlin

06.05.2021, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wer einen gefälschten Impfpass benutzt, macht sich strafbar.

Wer einen gefälschten Impfpass benutzt, macht sich strafbar. © picture alliance/dpa

Die Bundesregierung hat die Bürger davor gewarnt, sich gefälschte Impfpässe zu beschaffen, um so vorzeitig in den Genuss von Erleichterungen etwa bei Kontaktbegrenzungen oder bei Urlaubsreisen zu kommen. Dies sei kein Kavaliersdelikt, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in der Bundespressekonferenz.

„Wer so etwas tut, gefährdet die Gesundheit anderer Menschen. Das ist das eine. Er macht sich aber auch strafbar. Das ist ganz klar eine nach dem Strafgesetzbuch strafbewehrte Urkundenfälschung. Und strafbare Handlungen werden verfolgt.“

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Es gebe immer ein Missbrauchsrisiko, sagte Seibert weiter. Deshalb wolle die Bundesregierung den digitalen Weg gehen. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums ist geplant, dass der Impfnachweis sowohl auf der Corona-Warn-App wie auch auf einer Extra-App digital gespeichert werden kann. Dies soll in der zweiten Hälfte des laufenden Quartals möglich werden.

Die Menschen erhielten dann unmittelbar beim Impfen einen QR-Code, den sie mit ihrem Smartphone scannen könnten. Wer bereits jetzt geimpft sei, könne den Nachweis aus dem Impfpass vom Arzt oder Apotheker übertragen lassen.

RND

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