Regionaler Wohnungsmarktbericht "Ruhr" erschienen

BOCHUM Das Städtenetz "Ruhr" ist ein weiteres Stück zusammengewachsen: Mit dem ersten regionalen Wohnungsmarktbericht kann man sich ab sofort einen Überblick über den Wohnungsmarkt in den elf größten Städten im Ruhrgebiet verschaffen.

30.03.2009, 14:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Regionaler Wohnungsmarktbericht "Ruhr" erschienen

Wolfgang Loke.

Dazu gehören Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mühlheim an der Ruhr und Oberhausen. "Ziel des Wohnungsmarktberichts ist es, den Blick für die Region zu schärfen", erklärt Wolfgang Loke von der Stadt Bochum. Ein wichtiger Gedanke sei gewesen, den Wohnungsmarkt überregional übersichtlicher zu gestalten. Beschlossen wurde der gemeinsame Bericht, der sich in den "Masterplan Ruhr" einfügt, bereits im Jahr 2007.Verschiedene Indikatoren, die für den Wohnungsmarkt relevant sind

Im Detail haben die elf Städte festgehalten, wie es sich wo jetzt und in der Zukunft. Eingeflossen sind in den Bericht verschiedene Indikatoren, die für den Wohnungsmarkt relevant sind, wie Immobilienpreise, Bautätigkeit und Bevölkerungsentwicklung. Gerade der letzte Punkt ist in der gesamten Region von Bedeutung, weil die Bevölkerungszahlen insgesamt rückläufig sind. Parallel dazu steigt das Durchschnittsalter der Bürger.Hohe Dichte an alter Bausubstanz

Charakteristisch für das gesamte Ruhrgebiet ist die hohe Dichte an alter Bausubstanz. "Insgesamt 70 Prozent der Immobilien sind älter als vierzig Jahre", beschreibt Loke. Deshalb müsse besonders in Modernisierung und Instandhaltung investiert werden. Was Miet- und Grundstückspreise betrifft, liegt die Stadtregion Ruhr im nordrhein-westfälischen Mittelfeld.

Der nächste Bericht wird in zwei bis drei Jahren herausgegeben, auch wieder als gemeinsames Projekt. Bis dahin werden sich die Netzwerke der elf Städte weiterhin regelmäßig treffen, um den Markt weiter zu beobachten.