Reine Nervensache für die VfL-Fußballer

Spiel gegen Aue

Die Gesamtsituation des VfL Bochum nähert sich - beschleunigt von zuletzt zwei Niederlagen - der prekären Lage aus der vergangenen Saison. Von Trainer Peter Neururer wird verlangt, dass er zuversichtlich bleibt. Deshalb sagt er: "Es stand schon schlimmer um den VfL. Wir haben noch vier Punkte Vorsprung auf die Plätze, die wir auf gar keinen Fall erreichen dürfen."

BOCHUM

27.03.2014, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Reine Nervensache für die VfL-Fußballer

Peter Neururer bastelt noch an der Aufstellung. Sein Kader ist arg dezimiert.

Optimismus zu verbreiten, gehört zum Business. Doch merkt man dem VfL-Trainer deutlich die aktuelle Problematik an, die jetzt durch einige personelle Ausfälle noch schärfere Züge bekommt. Mit Marcel Maltritz, Yusuke Tasaka (jeweils fünfte Gelbe Karte) sowie Adnan Zahirovic (Ampelkarte) stehen Neururer drei Spieler nicht zur Verfügung, die am Samstag (29.) beim Heimspiel gegen Erzgebirge Aue auf jeden Fall im 18er-Kader gestanden hätten. Auch Felix Bastians, dessen Sehnenentzündung unterhalb des Fußes noch nicht abgeklungen ist, kann nicht berücksichtigt werden. Ob Piotr Cwielong (Steißbeinprellung) mitspielen kann, ist auch noch ungewiss und wird wohl ein Wettlauf mit der Zeit. "Er will unbedingt spielen", sagt Peter Neururer, "wir hoffen, dass er bis Samstag einsatzbereit ist."Rücktausch im Kader

Weil es eng wird im Lizenzkader, gibt es einen Rücktausch für den Offensivbereich: Sven Kreyer, zuletzt in der U23-Mannschaft am Ball, kehrt zurück, dafür wird Moritz Göttel wieder in den Kader der U23-Mannschaft eingegliedert. Auch Selim Gündüz, der sich zuletzt Spielpraxis in der Regionalliga holte, ist wieder eine Option, soll am heutigen Freitag bei den Profis mittrainieren und eventuell sogar in den Kader für das Spiel rücken. Wie seine Startaufstellung aussehen könnte, wollte Peter Neururer bei der Spieltagspressekonferenz am Donnerstag noch nicht sagen. Nicht wegen der personellen Probleme, sondern "weil wir mit allen Karten spielen wollen, die wir noch haben. Außerdem müssen wir Aue nicht schon sämtliche Informationen vorlegen. Die können sich ruhig ein paar Gedanken über uns machen."Zusammenhalt demonstrieren

Mit Blick auf die vergleichbare Situation zum Vorjahr wünscht sich Bochums Trainer, "dass wir den Zusammenhalt, den der VfL und seine Fans damals gezeigt haben, wieder aufleben lassen. Bis jetzt war die Unterstützung ja schon herausragend." Sagt auch Sportvorstand Christian Hochstätter: "Natürlich wird das eine Nervensache, aber wenn unsere Fans den gleichen Enthusiasmus einbringen wie in den vergangenen Wochen, dann haben wir gegen Aue eine reelle Chance."

 

 

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