Reise im Mondliche

Antal Szerb

Mihály ist frisch verheiratet und weilt - wie es sich für einen anständigen Mitteleuropäer in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört - mit seiner jungen Braut und dem obligatorischen Baedeker-Reiseführer auf Hochzeitsreise in Italien.

12.01.2014, 12:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach einem halbwegs romantischen Aufenthalt in Venedig verpasst er seinen Zug und wird - durch Zufall oder weil es das Schicksal so will - von seiner Ehefrau getrennt. Anstatt ihr nachzureisen, folgt Mihály einem inneren Drang und erkundet das Land auf eigene Faust.Gefangen in Jugend-Träumen Vielleicht sind es die Erinnerungen an seine verflossene Liebe Éva oder an seine ehemals besten Freunde, die ihn antreiben. Zwischen italienischem Bergland und dem Zauber des antiken Roms verfängt sich Mihály immer stärker in den Träumen an seine rebellische Jugend, als er noch nicht im Trott zwischen Büro-Alltag und Dinner-Partys gefangen war.

"Reise im Mondlicht" beschreibt eine Reise zu sich selbst und zu innerer Freiheit.

Antal Szerb: Reise im Mondlicht, dtv, ISBN 978-3-423-13620-4.

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