Rheinischer Esel soll absatzfreundlich werden

Spatenstich

Nicht nur fahrrad-, sondern auch absatzfreundlich– so wünscht sich Bürgermeisterin Sonja Leidemann den Radweg Rheinischer Esel. Am Montag gab es den symbolischen Spatenstich, zu dem nicht nur das Stadtoberhaupt kam.

WITTEN

von Von Sebastian Ritscher

, 15.08.2011 / Lesedauer: 2 min
Rheinischer Esel soll absatzfreundlich werden

Die Bochumer Bürgermeisterin Erika Stahl, Andreas Müller vom Planungsamt Witten, Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Gerhard Zielinsky, Amtsleiter des Umwelt- und Grünflächenamtes in Bochum und Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke freuen sich, dass der Ausbau beginnt.

Andreas Müller vom Planungsamt der Stadt Witten hat die Strecke bereits getestet: „Ich bin über den Schotter gefahren.“ Die Meinung des Fahrradfreundes steht fest: „Ich bin sicher, dass der Rheinische Esel im Freizeit- und im Alltagsverkehr sehr wichtig sein wird.“ Schließlich verbinde er Annen und die Innenstadt. „Dadurch wird der Verkehr in der Stadt sicherer“, so Müller. Während die Offiziellen Reden hielten, schaute Werner Mußog von den Eisenbahnfreunden auf die Bauarbeiten. Der Wegesrand wurde noch von Gebüsch befreit. Als dabei ein altes Schild entdeckt und rabiat geborgen wurde, mochte er gar nicht hinschauen. Denn gerade auf solche alten Schilder, die einst die Bahntrasse säumten, hat er es abgesehen.

„Die meisten alten Eisenbahnschilder und -Signale sind geborgen und eingelagert“, so Mußog. Wenn der Rheinische Esel erstmal fertig sei, dann sollen auch die Relikte aus der Eisenbahnvergangenheit wieder platziert werden, „vom evangelischen Krankenhaus aus, bis zum Bochumer Gebiet“. Doch während die Finanzierung des 2,7 Millionen Euro teuren Radweges gesichert ist, scheint die Zukunft des Schilder-Projektes noch ungewiss. „Das läuft nur über Spenden“, so Mußog. Deswegen wisse er auch nicht, wann genau die Schilder den drei Meter breiten, asphaltierten „Esel“ zieren werden.