Riemker Abstieg ist kaum noch zu verhindern

Handball-Oberliga

Das war's dann wohl für die Riemker Handballherren. Die Mannschaft blieb auch gegen das Schlusslicht der Liga den Nachweis der Oberligatauglichkeit schuldig und übernahm nach einer 31:38 (10:18)-Pleite im Kellerduell die Rote Laterne von Gegner TuRa Bergkamen.

RIEMKE

von Andrea Schröder

, 23.03.2014 / Lesedauer: 2 min
Riemker Abstieg ist kaum noch zu verhindern

Richard Kramer und die Riemker Herren stehen vor dem Abstieg in die Verbandsliga.

Bei noch vier ausstehenden Meisterschaftsspielen, drei davon gegen Teams aus den Top Fünf, sind die Aussichten auf den Klassenerhalt damit gegen Null gesunken.

Fehlende Qualität

Ihre Chance auf den zweiten Heimsieg in diesem Jahr hatten die Riemker bereits zur Pause verspielt. Nach ausgeglichenen ersten 15 Minuten gehörte das zweite Viertel des Spiels ganz klar den Gastgebern, die bis zum Seitenwechsel von 8:7 auf 18:10 davonzogen. Das Team von Timo Marcinowski brachte in dieser Phase sowohl im Angriff als auch in der Abwehr nicht die nötige Qualität auf. In der Defensive passte einiges nicht zusammen, besonders die Kreisanspiele wurden über die gesamte Spielzeit nicht unterbunden. Da nutzte es auch wenig, dass man die Kreise von Bergkamens Top-Torschützen Tobias Weßeling durch eine Manndeckung einzuengen versuchte.

Anfällige Deckung

Bergkamen nutzte Riemkes anfällige Deckung konsequent aus, die Teutonia leistete sich dagegen im Offensivspiel zu viele technische Fehler und die Angreifer scheiterten immer wieder am gut aufgelegten Bergkamener Keeper. Mit zunehmender Spielzeit schien die Mannschaft dann auch selbst den Glauben an den Sieg verloren zu haben, ein ernsthaftes Aufbäumen war im zweiten Abschnitt jedenfalls nicht mehr zu spüren. So steuerte Bergkamen einem letztlich ungefährdeten und auch verdienten Sieg entgegen, der das Team allerdings wohl auch nicht mehr vor dem Abstieg retten wird. Die Teutonia muss sich nach nur einem Punkt aus den letzten acht Spielen mit dem Gedanken anfreunden, dass das Gastspiel in der Oberliga nur eine Saison lang dauert.

Teut. Riemke: Erzfeld, Stecken; Braithwaite (3), Krabusch, Kramer, Wild (2), Bergermann, Aufermann, Samija (5), Al-Youssef (1), Lüning (5), Bouali (5/3), Driesel (3), Müller (7).