Riemker Frauen feiern historischen Sieg

Handball-Regionalliga

RIEMKE Am Samstag war es endlich soweit. Riemkes Frauen setzten sich mit dem 24:21 (11:10) gegen den TuS Nettelstedt durch, dabei war gegen das erfahrene "All-Star-Team" mit einem Erfolg eigentlich so gar nicht zu rechnen.

von Von Andrea Schröder

, 06.12.2009, 15:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Einen unerwarteten Heimsieg feierten die Frauen von Teutonia Riemke (li.) über Nettelstedt.

Einen unerwarteten Heimsieg feierten die Frauen von Teutonia Riemke (li.) über Nettelstedt.

Sie waren einige Male ganz nah dran, doch zu einem Sieg gegen den TuS Nettelstedt hatte es bislang noch nie gereicht. Doch die Regionalligahandballerinnen des SV Teutonia Riemke zeigten über 60 Minuten ein großes Kämpferherz und kauften dem haushohen Favoriten mit ihrem Einsatz den Schneid ab.

Das erkannte selbst Gästetrainer Jerry Meyer neidlos an, der dem Riemker Trainergespann ein "Euch gönne ich diesen Sieg" mit auf den Weg gab.Trio kommt kaum zum Zug Und den hatten sich die Riemkerinnen zuvor auch redlich verdient. Denn mit einer taktischen und kämpferischen Glanzleistung ließen sie das so torgefährliche Nettelstedter Trio Korandova, Antal und Wojciechowska kaum zum Zug kommen. "Nettelstedt war vielleicht auch nicht in der Form wie es sein könnte, aber das soll unseren kämpferischen Einsatz nicht schmälern", freute sich Thomas Lücke über den gelungenen Coup. Zumal man in der Vergangenheit schon öfter ganz nah an einem möglichen Sieg war.

Das war diesmal anders. In einer über die gesamte Spielzeit ausgeglichenen Begegnung stand die zuletzt so anfällige Deckung der Teutonia hervorragend. Dazu gesellte sich einmal mehr eine Nicole Bonna in Bundesligaform. "Sie hat in der Schlussphase mit ihren Paraden mit dafür gesorgt, dass wir hier heute als Sieger vom Spielfeld gehen", so Thomas Lücke. Riemkes Torfrau hatte Nettelstedts Angreiferinnen derart verunsichert, dass zuletzt keine von ihnen zum Siebenmeter antreten wollte.

Selbst das ungleiche Zeitstrafenkontigent von 12:2 brachte Teutonias Sieben nicht ins Wanken.

"In der zweiten Hälfte haben wir überwiegend in Unterzahl agieren müssen, aber auch das hat die Mannschaft weggesteckt." So stand am Ende ein verdienter Erfolg, mit dem sich die Riemkerinnen zunächst wieder etwas Luft in der Tabelle verschafft haben.

Bonna, Scheffler; Vogler (2), Klaile, Wozniak (3), Kaczmarek (4), Garazeck (4/1), Niang (2), Tahirovic (2), Köhler (2), Imping (5/2), Berens, Grzegorczyk, Müller.