Riesen-Projekt Drabig-City

03.06.2019, 17:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ickern. An der Recklinghauser Straße in Ickern soll ein neuer Stadtteil entstehen. In der Politik und bei Nachbarn wird das Projekt Drabig-City genannt. Drabig war jahrelang ein Politiker in der SPD und Manager bei RWE. 2017 ist er allerdings gestorben. Die Verträge für Drabig-City sind noch nicht unterschrieben. „Es laufen gerade die letzten Abstimmungen“, hieß es auf Anfrage unserer Redaktion bei Innogy in Essen. Den Zuschlag für das Bauprojekt hat im vergangenen Jahr ein namhaftes Bauträgerunternehmen aus Nordrhein-Westfalen erhalten. Insgesamt sollen 126 Doppelhaushälften, 55 Reihenhäuser und 76 Wohnungen entstehen. Zur Recklinghauser Straße hin sind Geschosswohnungen geplant. Also Wohnungen in mehreren Stockwerken. Damit ist es das größte Neubau-Projekt zur Schaffung von Wohnraum, das es seit vielen Jahren in Castrop-Rauxel gab. Die Pläne für dieses riesige Bauvorhaben gibt es schon lange. Seit 2012 gibt es dafür einen gültigen Bebauungsplan, den braucht man bei solchen Projekten. Doch lange Zeit passierte nichts. Erst 2017 hat der Eigentümer die Pläne wieder vorangetrieben. Die spannende Frage ist auch, wieviel Familien mit Kindern dort hinziehen. Denn der Bedarf an Kitaplätzen und Schulraum wächst dann.

Patrick Radtke