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Riesiges Trinkwasser-Reservoir geht bald ans Netz

Niederhofer Wald

Eines der größten Bauprojekte der jüngeren Vergangenheit im Dortmunder Süden steht kurz vor dem Abschluss. Der Trinkwasser-Hochbehälter auf dem Höchsten wurde über ein Jahr komplett neu aufgebaut. Jetzt ist der Gigant im Wald startklar – bald werden von hier Tausende Kubikmeter Trinkwasser in das Dortmunder Versorgungsnetz verteilt.

HÖCHSTEN

von Von Felix Guth

, 28.02.2013
Riesiges Trinkwasser-Reservoir geht bald ans Netz

Der neue Hochbehälter auf dem Höchsten fasst 7500 Kubikmeter Wasser.

In Kammern wie dieser wird das Trinkwasser zwischengespeichert, das aus den Stauseen südlich von Dortmund einfließt. Von hier nimmt es dann im Tagesverlauf seinen Weg in die Dortmunder Haushalte. 7500 Kubikmeter Wasser fasst das neue Reservoir, an dem DEW 21 seit Frühjahr 2012 arbeitet. Nach Baumfällungen, Erdaushub und Fundamentlegung ging es ab Oktober in die Höhe. Der Betondeckel ist nun sozusagen der Zuckerguss zum Schluss. Und immens wichtig, damit das sensible Gut Wasser im Innern des Behälters absolut sicher vor äußeren Einflüssen ist.

Viel Betrieb herrscht deshalb am Mittwochmittag auf dem Dach von „Höchsten 1“. Eine kleine LKW-Kette erzeugt den flüssigen Beton und pumpt ihn in die Höhe, damit er wieder nach unten fällt. Ein Arbeiter hält den Schlauch, aus dem der Beton in einem geraden Strahl auf das Netz aus leicht angerosteten Stahlgittern fließt. Der Trupp mit den dicken Gummistiefeln und Harken muss jetzt schnell sein und den Beton gleichmäßig verteilen. Auf insgesamt 38,5 Metern Durchmesser schieben sie sich knöcheltief durch die graue Masse.

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Hochbehälter Höchsten 1 für Trinkwasser entsteht im Niederhofer Wald

Fast 10 Meter hoch, 40 Meter im Durchmesser, 4,5 Millionen Euro teuer: Der Hochbehälter "Höchsten 1" ist ein Großprojekt mitten im Wald.
27.02.2013
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Der neue Hochbehälter für Trinkwasser in Höchsten steht kurz vor der Fertigstellung. Ab dem Frühjahr wird er 7500 Kubikmeter speichern.© Foto: Felix Guth
Der neue Hochbehälter für Trinkwasser in Höchsten steht kurz vor der Fertigstellung. Ab dem Frühjahr wird er 7500 Kubikmeter speichern.© Foto: Felix Guth
Der neue Hochbehälter für Trinkwasser in Höchsten steht kurz vor der Fertigstellung. Ab dem Frühjahr wird er 7500 Kubikmeter speichern.© Foto: Felix Guth
Der neue Hochbehälter für Trinkwasser in Höchsten steht kurz vor der Fertigstellung. Ab dem Frühjahr wird er 7500 Kubikmeter speichern.© Foto: Felix Guth
Der neue Hochbehälter für Trinkwasser in Höchsten steht kurz vor der Fertigstellung. Ab dem Frühjahr wird er 7500 Kubikmeter speichern.© Foto: Felix Guth
Der neue Hochbehälter auf dem Höchsten fasst 7500 Kubikmeter Wasser.© Foto: Felix Guth
Der neue Hochbehälter für Trinkwasser in Höchsten steht kurz vor der Fertigstellung. Ab dem Frühjahr wird er 7500 Kubikmeter speichern.© Foto: Felix Guth
Der neue Hochbehälter für Trinkwasser in Höchsten steht kurz vor der Fertigstellung. Ab dem Frühjahr wird er 7500 Kubikmeter speichern.© Foto: Felix Guth
Der neue Hochbehälter für Trinkwasser in Höchsten steht kurz vor der Fertigstellung. Ab dem Frühjahr wird er 7500 Kubikmeter speichern.© Foto: Felix Guth
Der neue Hochbehälter für Trinkwasser in Höchsten steht kurz vor der Fertigstellung. Ab dem Frühjahr wird er 7500 Kubikmeter speichern.© Foto: Felix Guth
Der neue Hochbehälter für Trinkwasser in Höchsten steht kurz vor der Fertigstellung. Ab dem Frühjahr wird er 7500 Kubikmeter speichern.© Foto: Felix Guth
Der neue Hochbehälter für Trinkwasser in Höchsten steht kurz vor der Fertigstellung. Ab dem Frühjahr wird er 7500 Kubikmeter speichern.© Foto: Felix Guth
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Die Stimmung ist gelöst, zwischen den Baustellengeräuschen krächzen Top-Ten-Hits aus einem Radio– das hier ist der leichte Teil in einem Riesenprojekt. 4,5 Millionen Euro investiert DEW 21 in die Höchstener Wasserkammern 1 und 2. Der kleinere Nachbar des neuen Behälters wird 2014 saniert, im Anschluss daran wird der alte Hauptspeicher im Niederhofer Wald abgerissen.

Insgesamt gibt es acht dieser Zwischenspeicher im Stadtgebiet. Von Höchsten aus werden vor allem Haushalte im Dortmunder Westen versorgt.Freunden intakter Natur bietet sich gegenwärtig noch ein erschreckender Anblick, der große Betonklotz stört im Grünen. Dies, so versichert DEW21, wird sich langfristig ändern. Nach Abschluss der Arbeiten verbleiben noch 3,5 Meter des Betonsockels über der Erde. Dieser Rest wird dann unter einem Erdwall verschwinden und begrünt.