Riesin klettert mit Gorilla auf U-Turm aus Pappe

Verrücktes Musikvideo

Der U-Turm ist der Star eines verrückten Musikvideos: In ihm klettert eine Riesin mit einem Stoff-Gorilla im Gepäck auf das Dortmunder Wahrzeichen, das komplett aus Pappe nachgebaut wurde. Was soll das? Wir erklären die Hintergründe und zeigen das Video.

DORTMUND

, 22.12.2015, 12:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
In dem Video wird die berühmte Szene aus dem Filklassiker "King Kong" nachgestellt, in welcher der Riesenaffe auf das Empire State Building klettert - nur diesmal mit vertauschten Rollen und dem Dortmunder U.

In dem Video wird die berühmte Szene aus dem Filklassiker "King Kong" nachgestellt, in welcher der Riesenaffe auf das Empire State Building klettert - nur diesmal mit vertauschten Rollen und dem Dortmunder U.

Aus Umzugskartons hat Dominik Simon Dortmund nachgebaut. 100 Quadratmeter groß ist seine Papp-Stadt, mit der er sein Heimweh bewältigen wollte. Denn der 32-Jährige ist von von Dortmund nach Bielefeld gezogen. Im Sommer hat er im Papp-Dortmund ein Musikvideo gedreht - jetzt ist es veröffentlicht worden.

Wenn er schon nicht mehr in Dortmund leben kann - der Arbeit wegen -, dann muss er sich Dortmund eben nach Bielefeld holen. Mit diesem Gedanken hat Dominik Simon im Arbeitszimmer angefangen, sein Papp-Dortmund aus Umzugskartons zu bauen. Es wurde größer und größer. Am Ende waren es 100 Quadratmeter.

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Im Mittelpunkt der Stadt steht der U-Turm, der Rest drumherum ist eher Fiktion. Das U, sagt Simon, sei aber die Erinnerung an seine Heimat. Und um die geht es auch in dem Song "Elf" seiner Band Gorilladisco. Im Papp-Dortmund hat die Band deshalb im Sommer das passende Musikvideo gedreht. Am Sonntag wurde es veröffentlicht.

Die große Liebe - zu Dortmund und zu seiner Freundin - steht im Mittelpunkt des Liedes.

Das U spielt dabei im Video eine zentrale Rolle:

Die Papp-Stadt hat Dominik Simon mittlerweile bei seinem Arbeitgeber eingelagert. In den Räumen hatte er sie damals auch aufbauen dürfen. Nun ist sie sicher verstaut und darf so lange es genug Kapazitäten gibt, dort bleiben, sagt Simon. Schließlich nimmt sie eine ganze Menge Platz ein. Wegschmeißen, das steht fest, will Simon sie auf keinen Fall. 

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