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Robiné und Schaad ausgezeichnet

Bochumer Theaterpreis

Dimitrij Schaad und Nadja Robiné sind die Träger des Bochumer Theaterpreises 2011. In den Kammerspielen wurden die beiden Schauspieler am Sonntag ausgezeichnet. Hermann Beil bekam den Bernhard-Minetti-Preis des Freundeskreises.

BOCHUM

von Von Ronny von Wangenheim

, 13.11.2011 / Lesedauer: 3 min
Robiné und Schaad ausgezeichnet

Verleihung des Bernhard-Minetti-Preises und der Bochumer Theaterpreise an Hermann Beil (M.), Nadja Robiné und Dimitrij Schaad.

Er gehöre zu den akribischst vorbereiteten Schauspielern, erzählte Chefdramaturg Thomas Laue über Dimitrij Schaad. Der freute sich über den Bochumer Theaterpreis, Kategorie Nachwuchs. „Mein Schauspiellehrer sagte, es würde mir gut tun, möglichst bald eins auf die Fresse zu bekommen,“ erzählte der Schauspieler: „Ich bekomme viel lieber Preise.“ Als Karl Rossmann in „Amerika“, aber auch mit Rollen in den „Labdakiden“ und oder „Die Jungfrau von Orleans“ hat er Zuschauer und Jury überzeugt. Dass Schaad dafür dankte, dass er „mit und gegen die Regisseure“ seine Figuren auf der Bühne entwickeln könne, kennzeichnet den Schauspieler, der auf den Proben viel diskutiert, um dann auf der Bühne möglichst gar nicht so viel sprechen zu müssen. Laue sagte: „Er kämpft solange um seine Figur, bis er so etwas gefunden hat wie Wahrheit.“ In seinem Rossmann finde man eine Mischung aus Tiefe und kindlichem Staunen. Einen Schlüssel zu seiner Person liefert seine Herkunft. Schaad wurde 1985 in Kasachstan geboren, kam erst mit acht Jahren nach Deutschland. Russisch ist seine Muttersprache. „Es gibt noch die zweite Sprache und damit eine zweite Perspektive“, erläuterte Laue. Das spüre man bei seiner Arbeit.