Rock in den Ruinen könnte zwei Tage dauern

Erster Headliner

Die ersten Bands für das Rock-Festival „Rock in den Ruinen 2012“, das am 28. April 2012 über die Bühne gehen soll, stehen fest. Und mit der legendären britischen Post-Punk-Band „Killing Joke“ ist den Veranstaltern schon der erste große Schlag gelungen. Eventuell ist das Festival auch zweitägig.

HÖRDE

17.11.2011, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Killing Joke" kommen nach Hörde.

"Killing Joke" kommen nach Hörde.

 Neben „Killing Joke“ stehen schon drei weitere Gruppen fest, die das alte Hoesch-Gelände wieder zum Kochen bringen sollen. Aus den Niederlanden reisen die Hardrocker von „Peter Pan Speedrock“ an.

Vor allem den Festivalbesuchern wird die Band ein Begriff sein. Auch aus Schweden gibt es mächtig etwas auf die Ohren. „Sister Sin“ heißt die „Old-School-Metal-Band“, die ihre Zelte in Hörde aufschlägt. Ein echter Hingucker dabei: Frontfrau Liv Jagrell.

 Mit im Rockring auch eine echte Punk-Legende aus Dortmund. Zu einem „Reunion-Konzert“ wird Sir Hannes mit seinen „Idiots“ den jungen Musikfans noch einmal zeigen, wo der Hammer hängt. Zu diesen vier Gruppen gesellen sich auf jeden Fall noch zwei Dortmunder-Bands, die Sieger eines Wettbewerbs des Veranstalters und DEW21.  

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Rock in den Ruinen 2010

10000 Jugendliche tanzten am Freitagabend bei "Rock in den Ruinen" in den Mai. Bei Musik und Bier lauschten die Besucher auch den Worten von Politikern. Wir haben für Sie "mitgerockt".
01.05.2010
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Ein herzhafter Biss ins Schnitzelbröttchen blieb den Polizisten verwährt.© Foto: Christian Stein
Prost: Max Böttcher (links) und Julian Gooßes stoßen auf ein feucht-fröhliches Fest an.© Foto: Christian Stein
Jugendliche hinterließen bereits am Hörder Bahnhof ihre Spuren - mit Dreck.© Foto: Christian Stein
Bier stand für viele Jugendliche im Vordergrund.© Foto: Christian Stein
Einfallsreich: Als Sitzgelegenheit diente ein Bier-Kasten.© Foto: Christian Stein
Ein Armband erinnert das letzte große Abenteuer "Rock am Ring" auf dem Nürburgring.© Foto: Christian Stein
Die Sonderbuslinie 732 berföderte die tausenden Besucher zur Syburg hoch.© Foto: Christian Stein
Guten Appetit: Ein Schnitzelbrötchen zur Stärkung.© Foto: Christian Stein
Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei waren vor Ort.© Foto: Christian Stein
... und hatten den gesamten Tag über alles unter Kontrolle.© Foto: Christian Stein
Hingucker: Julian Gooßes zog die Blicke der restlichen Besucher mit seiner Toiletten-Sonnenbrille auf sich.© Foto: Christian Stein
Was das Rocker-Herz begehrt: Bier und Musik.© Foto: Christian Stein
Neun Bands traten auf der Hohensyburg auf.© Foto: Christian Stein
Die rockigen Klänge begeisterten die Besucher.© Foto: Christian Stein
Beifall aus der ersten Reihe für die Bands bei "Rock in den Ruinen".© Foto: Christian Stein
Eher die Ausnahme: Ein Notarzt wurde gerufen, um einen verletzten Besucher zu versorgen.© Foto: Christian Stein
Prominenz im Anmarsch: Max fotografiert die politischen Gäste.© Foto: Christian Stein
SPD-Bundesvorsitzender Sigmar Gabriel kam mit den Besuchern ins Gespräch.© Foto: Christian Stein
NRW-SPD-Landeschefin Hannelore Kraft und SPD-Bundesvorsitzender Sigmar Gabriel auf dem Weg zur Bühne.© Foto: Christian Stein
Sigmar Gabriel forderte in seiner Ansprache die jungen Besucher auf, ihre Stimme nicht den rechtsgerichteten Parteien zu geben.© Foto: Christian Stein
Mit Videokameras filmten einige Besucher die Auftritte der Politiker.© Foto: Christian Stein
Ein buntes Publikum rockte auf der Hohensyburg.© Foto: Christian Stein
Bitte lächeln: Ein Foto von den Politikern für zuhause.© Foto: Christian Stein
Hannelore Kraft bat die jungen Besucher um ihre Stimme bei der Landtagswahl.© Foto: Christian Stein
OB-Kandidat Ullrich Sierau unterhielt sich mit den Rock-Fans über das Dortmunder Haushaltsloch.© Foto: Christian Stein
Inmitten von tausenden Jugendlichen ging dieses ältere Paar spazieren.© Foto: Christian Stein

„Wir sind jetzt in der Breite schon sehr gut aufgestellt“, sagt Patrick Arens, der mit weiteren Bands in Verhandlungen steht. Darunter auch der mögliche Headliner für 2012. Auch was die Festival-Tage angeht, könnte es eine Überraschung geben. Es laufen, laut Organisatoren Bemühungen, „Rock in den Ruinen“ über zwei Tage vor der alten Hochofenkulisse zu etablieren.Ob es schon 2012 soweit ist – die Katze wollte Arens noch nicht aus dem Sack lassen. Nach der gelungenen Premiere in diesem Jahr dürfen sich die Festival-Freunde auch 2012 auf das Hörder Rock-Ereignis freuen. „Die Preise werden im Vorverkauf stabil bleiben“, so Arens. Ganz nach dem Motto – gute Musik für kleines Geld.

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