Rohrbruch mit Folgen: Vereinsheim stand unter Wasser

APLERBECKER MARK „Wasserrohrbruch“ lautet am Dienstag, 6. Januar, die lapidare Feststellung im Vereinsheim des SV Aplerbeckermark 1973 an der Kleinen Schwerter Straße. Doch der Rohrbruch hatte Folgen.

von Von Jörg Bauerfeld

, 16.01.2009, 12:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Rohrbruch mit Folgen: Vereinsheim stand unter Wasser

Aufräumen nach dem Wasserschaden: Die Teppiche wurden zum Trocknen "aufgebockt".

„Eigentlich war am Nachmittag ein Übungsschießen angesetzt“, so Sascha Harmening, Geschäftsführer des SV Aplerbeckermark. Anstelle eines fröhlichen Schießens, war „Wasserschippen“ angesagt. „Wir haben die Tür geöffnet und standen im Wasser“, beschreibt Carsten Heuner das Szenario, das sich den Schützen bot.

Schießbahn, Fetenraum, Sanitäranlagen und die kleine Küche standen rund 10 cm unter Wasser. „Das Wasser kam im gesamten Bereich aus der Decke“, sagte Carsten Heuner. „Sogar auf die elektronischen Schießböcke tropfte es. Wir wissen nicht ob die überhaupt noch funktionieren. Fünf Stunden waren die anwesenden Mitglieder damit beschäftigt, die Vereinsräume halbwegs trocken zu legen.

„Es war wirklich alles nass. Der Tresen, die Sitzgruppe sogar unser Computer“, so Sascha Harmening. Die waren Ausmaße des Schadens kamen aber erst ein paar Tage später ans Tageslicht. Die Wände und Decken waren so voller Feuchtigkeit, dass sich Putz und Tapete lösten. Auch die Holzvertäfelung ist völlig verzogen. Sogar eine Woche später tropft es noch von der Decke „Hier muss wohl alles neu gemacht werden“, sagt Carsten Heuner und schüttelt mit dem Kopf. Gutachten Das Vereinsheim wird wohl für einige Monate geschlossen bleiben. Spontane Hilfe haben die Schützenbrüder und -schwestern des BSV Aplerbeck zugesagt. Hier kann zunächst die Schießanlage mitgenutzt werden. Wie es dann weitergeht? Carsten Heuner zuckt die Schultern. „Wir müssen jetzt erst einmal auf das Ergebnis des Schadensgutachten warten.“

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