Ron Berlinski macht für Hordel alles klar

Westfalenliga 2:

Es war keine überragende Leistung, aber ein völlig verdienter Erfolg. Trotz einer 30-minütigen Unterzahl - Philipp Severich sah nach 62 Minuten die Ampelkarte - bezwang die DJK TuS Hordel Westfalia Wickede deutlich mit 3:0 (1:0).

HORDEL

von Von Martin Jagusch

, 16.03.2014, 18:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ron Berlinski macht für Hordel alles klar

Der Einsatz von Ron Berlinski ist nach einer Fußverletzung fraglich.

Aller Anfang ist schwer. So kann man die 90 Minuten aus Sicht der DJK TuS Hordel zusammenfassen. In einer zerfahrenen und verkrampften Partie brachte gleich die erste gefährliche Angriffssituation auch sofort den ersten Treffer. Philipp Dragicevic zog aus 22 Metern halbrechter Position einfach mal ab und das Leder schlug unhaltbar für Torhüter Daniel Limberg ein (16.). Wie man eigentlich unhaltbare Bälle dennoch pariert, demonstrierte anschließend Hordels Nummer Eins, Kevin Kampschäfer. Eine Volleyabnahme aus fünf Metern von Schymanietz wehrte Kampschäfer ebenso ab wie einen Kopfball aus vier Metern von Anil Konya. Dies sollten aber die gefährlichsten Momente der Gäste bleiben, die vor allem in den zweiten 45 Minuten keine durchdachten Angriffe mehr vortrugen. Die Hordeler agierten in der zweiten Hälfte in der Defensive kompakter. Und als Severich das Feld nach Meckern und Foulspiel verlassen musste, setzten die Grün-Weißen selbst in Unterzahl die entscheidenden Akzente. Zunächst vergab Dragicevic nach tollem Pass von Kevin Rudolph völlig frei vor Torhüter Limberg den ersten Hordeler Matchball. Aber aufgehoben war nur aufgeschoben.Einfach vernascht Nach einem Eckball kam das Leder zu Ron Berlinski, der mit einem einfachen Lupfer die komplette Wickeder Abwehr vernaschte und den Ball an Torhüter Limberg vorbei ins Netz schmetterte (84.). Nun hatte Berlinski Geschmack am Toreschießen gefunden. Nach einem Pass von Stefan Grummel sorgte Berlinski mit einem Schuss in die lange Ecke für die endgültige Entscheidung. Mit Stefan Grummel, der sofort als wichtige Anspielstation im Hordeler Mittelfeld agierte, und dem zur Pause eingewechselten Felix Stahmer feierten zwei der drei Winter-Neuzugänge ein gelungenes Debüt an der Hordeler Heide. Bei aller Freude über den gelungenen Start in das Fußballjahr 2014 war es natürlich auch Trainer Marcus Himmerich nicht verborgen geblieben, dass "es uns vor der Pause nicht gelungen ist, die Handbremse zu lösen. Es sah so aus, als hätten wir Angst davor, einen Fehler zu machen."DJK TuS Hordel: Kampschäfer, Sell (46. Stahmer), Büscher, Bakenecker, Severich, Grummel, P. Rudolph, Dragicevic (83. Barrera), K. Rudolph, Berlinski, Hoffmann (65. Debski).Tore: 1:0 (16.) Dragicevic, 2:0 (84.) Berlinski, 3:0 (89.) Berlinski.Bes. Vorkommnis: Gelbrote Karte für Severich wegen Meckern und Foulspiel (62.).

 

 

 

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