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Roter Teppich, bunte Lichter

MENGEDE So hatte sich der heilige Sankt Martin seinen Festtag wohl nicht vorgestellt: kalt, windig und regnerisch. Eben typisches Novemberwetter.

von Von Karina Wolfsdorff

, 12.11.2007

Das hielt die achtjährige Saskia Mertens und ihre Oma aber durchaus nicht von einem Bummel durch den Mengeder Ortskern ab. Denn an diesem Sonntag rollten die Geschäfte wieder den roten Teppich für die Kunden aus und öffneten ihre Türen.

Die bunte Dekoration, die Fackeln und die roten Terrakotta- Töpfe vor den Geschäften luden viele Besucher zum Shopping mit anschließendem Besuch auf den Martinsmarkt auf dem Parkplatz der evangelischen St. Remigius Kirche ein. Die Kaufleute waren mit dem sonntäglichen Geschäft mehr als zufrieden.

"Der verkaufsoffene Sonntag wird sehr gut angenommen, wir haben den ganzen Tag schon regen Zulauf, trotz des Wetters", erzählt Coiffeur Uli Schäfer. Zahlreiche Sonderaktionen, Rabatte und nicht zuletzt Plätzchen und Kaffee lockten viele Mengeder in die Geschäfte.

"Etwas schade ist, dass der Martinsmarkt so weit vom Zentrum entfernt ist", findet Saskias Oma. Das findet ihre Enkelin überhaupt nicht, denn es bietet die hervorragende Möglichkeit, mit der bunten Parkbahn vom Mengeder Ferienspaß zu fahren, die zwischen der evangelischen St. Remigius Kirche und dem Mengeder Ortszentrum hin und her fährt.

Saskias Oma würde gerne noch etwas durch die Geschäfte bummeln, aber keine Chance. Auf zum Martinsmarkt, bei dem man schon von weitem erahnen kann, wo er sich befindet. Eine weihnachtlich klingende Melodie aus Querflöte, Trompete und Akkordeon führt die Besucher auf den Markt.

Trostpflaster

Und da, zwischen dem Stand des Sterntaler Kindergartens und des evangelischen St. Remigius Kindergartens, steht auch Saskia mit ihrer Oma und lässt sich eine große gezuckerte Martinsbrezel schmecken. Ein kleines Trostpflaster, denn bei der Tombola einige Zeit zuvor, hatte Saskia kein Glück. Das kurze Pech lässt sich aber angesichts der zuckersüßen Nascherei und dem anstehenden Martinsumzug mit einem Sankt Martin hoch zu Ross und einem Spielmannszug schnell vergessen.