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Route der Industriekultur bis 2026 gesichert

Regionalverband Ruhr stimmt zu

Die fünf Großstandorte der Route der Industriekultur sind bis zum Jahr 2026 finanziell abgesichert. Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) beschloss am Freitag einstimmig, den Vertrag mit dem Land NRW zu verlängern. Unterm Strich wird die Industriekultur damit - wie erwartet - deutlich teurer als bisher.

ESSEN

, 09.12.2016 / Lesedauer: 2 min

Der RVR zahlt für den Landschaftspark Duisburg-Nord, den Gasometer Oberhausen, das Welterbe Zollverein in Essen, die Jahrhunderthalle Bochum und die Kokerei Hansa in Dortmund künftig 3,9 Millionen Euro pro Jahr. Bisher sind es "nur" 2,5 Millionen. Das Land bringt 5,6 Millionen Euro (bisher 3,6) auf. Eigentlich brauchen die fünf Stätten - vor allem der Gasometer muss saniert werden - nach einem Gutachten der Dortmunder Firma Assmann (wir berichteten) rund 22 Millionen pro Jahr, was derzeit niemand aufbringen kann.

Unterschriften vor Ende des Jahres

Gleichzeitig stimmten die Städtevertreter dafür, den Vertrag über den Emscher Landschaftspark zu verlängern. Für diese grünen Oasen im Norden des Reviers zahlt das Land NRW wie bisher 2,5 Millionen Euro pro Jahr. "Den einen Vertrag unterschreibt das Städtebauministerium NRW, den anderem das Umweltministerium. Wir hoffen, dass beides vor Ende des Jahres klappt", sagte Barbara Klask vom RVR.

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Danach dürfte sich der Emscher Landschaftspark aufgrund eines Gutachtens der Duisburger Landschaftsarchitekten Danielzik und Leuchter sehr verändern. Die Halde "Großes Holz" in Bergkamen wird wie die Zeche Lohberg in Dinslaken neu aufgenommen. Dagegen empfehlen die Fachleute, den Landschaftspark Mechtenberg in Gelsenkirchen aus der Liste der 15 Standorte zu streichen, weil seine Strahlkraft nicht ausreiche.

Das Gutachten hatte dazu geraten, sieben Bereiche neu aufzunehmen, darunter auch (auf Platz 3) Phoenix West in Dortmund. Doch dafür reichen die Mittel nicht.

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