Routine von Peter Marduchaev ist Silber wert

Fechten: Senioren-EM in Skopje

WATTENSCHEID Peter Marduchaev, Cheftrainer der Fecht- und Sportgemeinschaft Ruhr Wattenscheid, gewann im mazedonischen Skopje mit der Deutschen Seniorenmannschaft die Vize-Europameisterschaft im Florett.

08.06.2010, 15:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Peter Marduchaev (links) von der FSG Ruhr gewann mit dem deutschen Team in Skopje die Silbermedaille.

Peter Marduchaev (links) von der FSG Ruhr gewann mit dem deutschen Team in Skopje die Silbermedaille.

Peter Marduchaev (Bochum), Udo Jacobi (Duisburg) und Lutz Buchterkirchen (Leipzig) sowie die Ersatzfechter Ralph Engelhardt und Bruno Kachur stellten sich dabei der Konkurrenz aus zwölf Ländern. Hierunter waren neben Schweiz, Österreich, Spanien auch Mannschaften aus den Hochburgen des Fechtsports: Polen, Russland, Ungarn, Frankreich und Italien.

Nach einer überzeugenden Leistung in der Vorrunde zog die deutsche Mannschaft mit Freilos direkt ins Viertelfinale ein und traf auf Polen. Hier überzeugte Marduchaev mit seiner Routine und gewann - wie seine Teamkollegen - alle Gefechte. Im Halbfinale erwartete die Nationalmannschaft die bis dahin grandios fechtenden Ungarn. In emotionalen Gefechten - gegen Ungarn unterlag Deutschland bei der EM vor zwei Jahren - sah es anfänglich so aus, als würde sich die Geschichte wiederholen. Nur der amtierende Europameister im Einzel, Peter Marduchaev, ließ nichts anbrennen und gewann seine beiden Gefechte, womit sich der Druck auf die Mannschaft erhöhte, lag doch erstmals ein Medaillenplatz in greifbarer Nähe. Lutz Buchterkirchen aus Leipzig machte dann alles klar.

Im Finale gegen Titelverteidiger Italien unterlag die deutsche Mannschaft letztlich deutlich mit nur zwei gewonnenen Gefechten. "Auch wenn uns am Ende der Platz ganz oben auf dem Podest verwehrt blieb, sind wir doch mit einer Silbermedaille überglücklich. Mehr war diesmal nicht drin," so Marduchaev.