RSV-Fahrer auf dem Podium: Wendels räumen beim Bürgerpreis ab

Radsport

Für die Radsport-Familie Wendel vom RSV Unna hat sich jetzt ein Ausflug nach Niedersachsen gelohnt. Ähnlich sieht es für Jon Knolle aus, der in Belgien startete.

Unna

16.07.2021, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Josefine Wendel vom RSV Unna sprang im niedersächsischen Gehrden aufs Podium.

Josefine Wendel vom RSV Unna sprang im niedersächsischen Gehrden aufs Podium. © RSV

Ein Ausflug nach Niedersachsen brachte der Sportfamilie Wendel vom RSV Unna erfreuliche Erfolge. Während in NRW weiterhin keine Radrennen erlaubt sind, lässt Niedersachsen Renntage mit Corona-Konzepten zu.

Im traditionellen Bürgerpreis von Gehrden brachte gleich die erste Rennklasse des Tages, die weibliche U13, eine Podiumsplatzierung für den RSV Unna. Josefine Wendel eroberte in einem schnellen Rennen knapp hinter zwei Sportlerinnen aus Brandenburg den dritten Platz.

Da wollte ihr Zwillingsbruder Paul im männlichen U13-Rennen nicht nachstehen. Er musste sich besonders einer starken Konkurrenz aus Sachsen und Thüringen erwehren. Nach hartem Kampf landete er auf dem dritten Platz und durfte auch auf das Podest klettern.

Tom Wendel ging im U15-Rennen an den Start

Mit Tom Wendel ging das dritte Familienmitglied im U15-Rennen an den Start. Tom hielt sich stets geschickt an der Spitze des Hauptfeldes auf, konnte seinen vorderen Platz in der letzten Runde aber nicht ganz behaupten. Im Ziel belegte er einen guten achten Rang. Mit drei Platzierungen unter den ersten Zehn im Gepäck konnte die Wendel-Familie zufrieden ihre Rückfahrt nach Unna antreten.

Paul Wendel (re.) vom RSV Unna holte im U13-Rennen in Gehrden den dritten Platz.

Paul Wendel (re.) vom RSV Unna holte im U13-Rennen in Gehrden den dritten Platz. © RSV

Die Mountainbike-Sportler setzen ihre Rennserie außerhalb von NRW weiter fort. NRW-Auswahlfahrerin Alice Berthold hatte nach dem Erfolg im ersten deutschen Sichtungsrennen große Hoffnungen auf die zweite Herausforderung im thüringischen Weißenfels gesetzt. Am Samstag stand das Short-Track-Rennen auf dem Plan. Auf einer verkürzten Runde musste „richtig Gas“ gegeben werden. Alice Berthold zeigte sich von ihrer besten Seite und war mit dem 20. Rang zweitbeste NRW-Starterin.

NRW-Auswahlfahrerin Alice Berthold verausgab sich völlig

Am Sonntag herrschen schwül-heiße Bedingungen im langen Cross-Country-Rennen. Als eine Spitzengruppe sich abgesetzt hatte, versuchte Alice Berthold mit aller Kraft aus der Verfolgergruppe heraus Anschluss zu gewinnen. Dabei überzog sie aber und wurde von den Verfolgern wieder gestellt und überrollt. Ohne Aussicht auf eine gute Platzierung schonte sie dann ihre Kräfte und gab das Rennen auf. Nun ist erst einmal längere Erholung für die U17-Schülerin angesagt.

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Sehr erfreulich war in dieser Woche, dass Jon Knolle vom U23-Bundestrainer für ein Etappenrennen im deutschen Nationaltrikot in Belgien eine Einladung erhielt - verbunden damit ist ein nachfolgendes Höhentrainingslager in Livigno/Italien, das als Vorbereitung auf die Deutschlandtour im August dient. Für den talentierten Unnaer könnte die populäre viertägige Deutschlandtour eine große Möglichkeit darstellen, um sich vielleicht für die Aufnahme in ein Profi-Team in der nächsten Saison anzubieten.

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