RUB-Studenten haben die Bochumer Gruppe von Ingenieure ohne Grenzen reaktiviert

Grenzenlose Hilfe

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen kennt jeder. Ingenieure ohne Grenzen sind schon weniger bekannt, dabei leisten auch deren Mitglieder gute und wichtige Arbeit. Studenten der Ruhr-Uni haben jetzt für die Reaktivierung der Bochumer Regionalgruppe gesorgt. Ein Einsatz in Malawi soll bald folgen.

BOCHUM

von Von Max Florian Kühlem

, 12.11.2013, 19:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
arten auf ihren ersten Einsatz: Die Ruhr-Uni-Studenten Marc Fiebrandt und Steffen Salomon haben sich für die Reaktivierung der Bochumer Gruppe von Ingenieure ohne Grenzen stark gemacht und sind nun heiß auf ihre erste Mission in Afrika.

arten auf ihren ersten Einsatz: Die Ruhr-Uni-Studenten Marc Fiebrandt und Steffen Salomon haben sich für die Reaktivierung der Bochumer Gruppe von Ingenieure ohne Grenzen stark gemacht und sind nun heiß auf ihre erste Mission in Afrika.

Treffen und Spenden
Die Bochumer Regionalgruppe von Ingenieure ohne Grenzen trifft sich jeden ersten Donnerstag im Monat um 19 Uhr auf dem Campus der Ruhr-Uni im Raum IC 03/134. Für das Projekt „Licht und Wasser für Schulen in Malawi“ sind Spenden hoch willkommen. Abgeben kann man sie etwa über die Internetseite von Betterplace, auf der Interessierte auch nach dem Namen des Bochumer Projekts suchen können.

Die Hilfsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, technische Probleme in Entwicklungsländern zu lösen, durch konkrete Arbeit vor Ort – oder durch Wissenstransfer an andere Organisationen oder Bedürftige vor Ort. „Kernkompetenzen sind zum Beispiel Brückenbau, Wasser- und Sanitärversorgung, erneuerbare Energien, aber auch interkulturelle Kommunikation“, erklärt Steffen Salomon.Mitglieder der Bochumer Gruppe waren schon an der Bauleitung einer Mädchenschule in Indien und dem Bau einer Solaranlage an einem Kinderheim in Madagaskar beteiligt. Aktuelles Projekt ist die Versorgung eines Schulkomplexes in Malawi mit Brauchwasser und Licht, damit die Schüler, die tagsüber auf dem Feld arbeiten müssen, abends lernen können.

„Derzeit sind wir in der Erkundungsphase“, sagt Marc Fiebrandt, „denn es muss sicher gestellt sein, dass das Projekt überhaupt sinnvoll und gut durchführbar ist.“ Oberste Priorität hat bei Ingenieure ohne Grenzen die Nachhaltigkeit: „Wir wollen immer einen Wissenstransfer leisten, beziehen Leute von dort mit ein oder leiten sie sogar nur an.“ Credit Points oder Praktika für das Studium bringt die Mitarbeit in der Organisation in Bochum bisher nicht ein – nur wertvolle Erfahrungen. Doch auch zu diesem Thema laufen bereits Gespräche mit Professoren.  

Treffen und Spenden
Die Bochumer Regionalgruppe von Ingenieure ohne Grenzen trifft sich jeden ersten Donnerstag im Monat um 19 Uhr auf dem Campus der Ruhr-Uni im Raum IC 03/134. Für das Projekt „Licht und Wasser für Schulen in Malawi“ sind Spenden hoch willkommen. Abgeben kann man sie etwa über die Internetseite von Betterplace, auf der Interessierte auch nach dem Namen des Bochumer Projekts suchen können.