Rückkauf von Westerfilder Häusern ist geplatzt

DOGEWO

WESTERFILDE Der Rückkauf von fünf Mehrfamilienhäuser durch das Dortmunder Wohnungsunternehmen DOGEWO ist geplatzt. Das erfuhr das Tochterunternehmen der Stadt Dortmund selbst auf äußerst ungewöhnliche Weise.

von Von Matthias vom Büchel

, 04.05.2010 / Lesedauer: 2 min
Rückkauf von Westerfilder Häusern ist geplatzt

Die DOGEWO plante, Häuser an der Gerlachweg und der Speckestraße zurückzukaufen. Doch das Geschäft kommt nicht zustande.

In der vergangenen Woche erhielt die DOGEWO schließlich eine E-Mail mit verblüffenden Inhalt: Der Verkauf der Häuser ist momentan nicht geplant, heißt es in der Mail. Eine Begründung verkniff sich der Makler. „Wir haben bei dieser Art der Kommunikation auch nicht mehr nachgefragt“, so Bernd Wortmeyer.Trotzdem wolle man die Immobilien weiter im Auge behalten, so Wortmeyer, der sich fragt, welche Pläne der Besitzer der Häuser, eine Fondsgesellschaft, nun als nächstes verfolgt. Denn das Ende der Verkaufsabsichten lässt Raum für Spekulationen. So könnte es sein, dass die Fondsgesellschaft keinen Interessenten findet, der bereit ist, die finanziellen Forderungen zu erfüllen. Denn die DOGEWO hätte bei einem Kauf sicherlich nicht 3,4 Millionen überwiesen, sondern u.a. Geld für anstehende Sanierungen abgezogen. Eine zweite mögliche These ist diese: Die Fondsgesellschaft ist mit einem anderen Käufer handelseinig geworden.

Dann bliebe aber trotzdem das Vorkaufsrecht der Stadt bestehen. Vor vollendete Tatsachen kann der Besitzer die Stadt deshalb nicht stellen. „Der Kaufvertrag müsste der Stadt in jedem Fall vorgelegt werden“ , so Wortmeyer. „Und dann würde die Stadt wieder auf ihr Vorkaufsrecht pochen.“ 

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