Ruhr-Bühnen planen 2017 eine Theaterreise

Neues Netzwerk

Am Anfang stand die "Odyssee Europa" im Rahmen der "Kulturhauptstadt 2010": eine Theaterreise mit Inszenierungen in sechs Ruhrgebietsstädten. Daran knüpft jetzt das neue Theaternetzwerk Ruhr-Bühnen unter dem Management der Ruhr Tourismus GmbH an, das gestern in Oberhausen vorgestellt wurde.

OBERHAUSEN

, 31.08.2016, 16:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ruhr-Bühnen planen 2017 eine Theaterreise

Treten als Ruhr-Bühnen jetzt gemeinsam auf: Axel Biermann (Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH ), die drei Sprecher der RuhrBühnen: Jürgen Fischer (Leiter des Referats Kultur und Sport beim Regionalverband Ruhr), Bettina Pesch (Geschäftsführende Direktorin Theater Dortmund) und Peter Carp (Intendant Theater Oberhausen) sowie Lukas Crepaz (Geschäftsführer der Kultur Ruhr GmbH)

Die Ruhr-Bühnen, geschaffen in Anlehnung an die bereits organisierten RuhrKunst-Museen und mit diesen zusammen vom Land NRW und der EU für drei Jahre mit 1,92 Millionen Euro gefördert, vereinen elf öffentlich getragene Bühnen aus neun Städten.

Darunter sind die beiden Fünf-Sparten-Häuser in Dortmund und Essen, das Theater Hagen, das Schauspielhaus Bochum, die Opernhäuser in Gelsenkirchen und Duisburg, das Theater an der Ruhr in Mülheim, das Theater Oberhausen und das Schlosstheater Moers. Hinzu kommen Pact Zollverein in Essen und der Ringlokschuppen in Mülheim.

Gemeinsamer Internetauftritt

Ziel der Ruhr-Bühnen ist zunächst ein gemeinsamer Werbeauftritt. Ein Flyer liegt bereits vor, die Internetseite ist im Aufbau. Sie soll einen Überblick über das Programm der Theater geben. Nur direkt Karten bestellen wird man über die neue Seite nicht können.

Für Bettina Pesch, geschäftsführende Direktorin des Theaters Dortmund, zeigt das Netzwerk die Theatervielfalt auf: "Man reist durch die Metropole Ruhr und erhält ergänzende Sichtweisen." Zugleich dient der gemeinsame Auftritt ihrer Meinung nach auch der Standortsicherung: "Wir legitimieren uns mit unserer Arbeit."

Staffelübergabe

An inhaltlicher Zusammenarbeit ist laut Jürgen Fischer vom Regionalverband Ruhr bislang nur eine "künstlerische Theaterreise" geplant. Sie soll am 1. Oktober 2017 stattfinden und als "inszenierte Staffelübergabe" von der am Vortag endenden Ruhrtriennale an der Bochumer Jahrhunderthalle beginnen.

Fischer konnte sich gestern für die Zukunft auch gemeinsame Themenschwerpunkte der Bühnen vorstellen.