Rummelbummel und offene Geschäfte

20. Hombrucher Marktplatzfest

Zum 20. Mal gab es das Marktplatzfest in Hombruch und die Besucher genossen bei überwiegend bestem Wetter die Kirmesatmosphäre. In diesem Jahr gab es dazu einen verkaufsoffenen Sonntag im Ortskern und einen kleinen Bauernmarkt.

Hombruch

28.05.2017, 16:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Rummelbummel und offene Geschäfte

Bei überwiegend bestem Wetter genossen die Hombrucher das Marktplatzfest.

Das Hombrucher Marktplatzfest ist von jeher die erste jährliche Großveranstaltung im Dortmunder Südwesten. Von Donnerstag bis Sonntag wartete auch dieses Mal wieder ein klassisches Kirmesprogramm auf die Besucher.

Fassanstich mit Bezirksbürgermeister

Am Vatertag gegen 16 Uhr nahm der Bezirksbürgermeister Hans Semmler, ganz routiniert als ehemaliger Brauer, den traditionellen Fassbier-anstich zur Eröffnung des Festes vor. „In Hombruch gibt es noch so etwas wie einen Gemeinsinn“, rief er den zahlreichen Besuchern von der Bühne aus zu und wies zudem auf aktuelle Veränderungen hin: Ob beim Großprojekt „Hombrucher Bogen“ am Luisenglück, dem geplanten Neubau des Ladenzentrums in Löttringhausen, der Erweiterung des Kaufhauses „Dustmann“ oder dem neuen Kindergarten, der an der Mergelteichstraße entstehen soll – „In unserem Stadtbezirk tut sich gerade sehr viel“, so Semmler.

Kirmesklassiker

Für die Gäste bot das Fest an allen vier Tagen Altbewährtes: Diverse Stände rund um den Marktplatz lockten mit Spielen, Plüschfiguren, sowie süßen und herzhaften Leckereien, während vor dem Verwaltungsgebäude Sitzbänke und Sonnenschirme zum Verweilen bei sommerlichem Wetter einluden. Auch vier Fahrgeschäfte standen zur Auswahl: Während es auf dem Kinderkarussell und der Ali-Baba-Schaukel eher gemütlich zuging, kamen diejenigen, denen nach Tempo zumute war, beim Autoskooter und dem „Double Jump“ auf ihre Kosten. Beim Letzteren sitzen die Mitfahrer in zwei großen Wannen, die sich nicht nur um sich selbst und umeinander drehen, sondern sich auch zur Seite neigen.

Gutes kann besser werden

Doch bei all dem bunten Trubel gibt es auch gemischte Meinungen: „Es wird gefühlt von Jahr zu Jahr weniger“, kommentiert Sofia Haralambidu von der Gastronomie „Markttreff“ direkt neben dem Festgeschehen. Damit meint sie sowohl das Besucheraufkommen als auch die Stimmung im Hombrucher Zentrum.

Abseits des Marktplatzes in der unmittelbar angrenzenden Fußgängerzone sei von dem Fest schon gar nichts mehr zu spüren. Früher, so weiß die Wirtin, die das Ereignis seit zehn Jahren aus nächster Nähe miterlebt, seien auch viele der örtlichen Unternehmen mit eigenen Ständen vor ihren Geschäften präsent gewesen. Dennoch ist sie aber froh, dass es das Fest gibt: „Es gab zwar schon bessere Zeiten, aber ein Plus ist es auf jeden Fall“, hebt sie hervor.