S. Fischer Verlag

S. Fischer Verlag

Bill Clegg

Fast eine Familie

Jeder kennt jeden in dem kleinen Provinznest Wells in den USA. Die Bewohner sind "Fast eine Familie". Und als eine Tragödie geschieht, hat jeder irgendwie damit zu tun. Von Julia Gaß

Zsuzsa Bánk hat mit "Schlafen werden wir später" einen sagenhaft langweiligen E-Mail-Roman über eine Frauenfreundschaft geschrieben. Es ist ein fast 700 Seiten langer Klagegesang.

Marlene Streeruwitz

Yseut

Yseut ist in ihrem Leben immer der Liebe gefolgt - von Wien in die USA und zurück. Glücklich geworden ist sie dabei nicht.

Jonathan Galassi

Die Muse

Eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher und an die - manchmal skurrilen - Menschen, die sich mit ihnen befassen, ist Jonathan Galassis Debütroman "Die Muse". Und Galassi weiß, wovon er spricht: Er Von Andreas Schröter

Arnold Stadler

Rauschzeit

Bei Mausi und Alain, beide 40 Jahre alt und seit 15 Jahren verheiratet, hat die "vegetarische" Zeit begonnen. Diese Ausdrucksweise hat Arnold Stadler in seinem Roman "Rauschzeit" für ein Eheleben ohne Sex ersonnen.

Reinhard Kaiser-Mühlecker

Fremde Seele, dunkler Wald

Ein äußerst düsterer Roman steht auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, der nächsten Montag in Frankfurt vergeben wird: "Fremde Seele, dunkler Wald" des 1982 geborenen österreichischen Autors Von Andreas Schröter

Klaus-Peter Wolf

Mord am Deich

Kommissar Rupert von der Kripo Aurich ist eingeladen. Er soll sich bei einer Loser-Party als größter Verlierer in einer von drei Kategorien präsentieren. Nicht wirklich erstrebenswert, wäre da nicht die Von Beate Rottgardt

Monika Maron

Krähengekrächz

Eigentlich wollte Monika Maron für einen neuen Roman nur über Krähen recherchieren. Doch dann ist daraus - zum Glück für uns Leser - ein schmales Buch über die schwarzen Vögel geworden: "Krähengekrächz".

Judith Hermann

Lettipark

Von Begegnungen, von Momenten, die alles verändern, handeln die Erzählungen in dem Band "Lettipark" von Judith Hermann. Mit ihrer klaren, so einfach erscheinenden Sprache verzaubert sie den Leser, skizziert

Alexander Wendt schildert in "Du Miststück" seinen eigenen Weg mit der Krankheit Depression. Zwar weist er sich selbst stationär ein, braucht aber lange, um die Depression als Teil seines Lebens zu betrachten.

Einen Episodenroman hat Antje Rávic Strubel mit "In den Wäldern des menschlichen Herzens" verfasst. Zwar treffen sich die Wege ihrer Protagonistinnen im Laufe des 269 Seiten zählenden Buches, doch die

Der viel gespielte Dramatiker Roland Schimmelpfennig hat mit "An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts" seinen ersten Roman geschrieben und ist damit gleich für den Preis

Caterina Bonvicini

Das kurze Jahr unserer Liebe

Eine wunderbare Liebesgeschichte vom Verlieren und sich Wiederfinden erzählt Caterina Bonvicini in ihrem Roman "Das kurze Jahr unserer Liebe".

"Ich wollte Dir nur sagen, dass ich Dich liebe. Du weißt schon, wer." Diesen Liebesbrief erhalten zahlreiche Personen am Place d’Arezzo in Brüssel. Bis Eric-Emmanuel Schmidt sie alle eingeführt hat und

Ulrich Peltzer

Das bessere Leben

Auch Ulrich Peltzers Roman "Das bessere Leben" steht auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, der heute in Frankfurt vergeben wird. Von Andreas Schröter

Mirna Funk

Winternähe

Autobiografisches hat Mirna Funk ihrer Heldin Lola in dem Roman "Winternähe" mitgegeben. Wie sie selbst ist ihre fiktive Figur in Ostberlin geboren und verlebt während des Gaza-Kriegs 2014 einige Wochen in Tel Aviv.

Eric-Emmanuel Schmitt

Odysseus aus Bagdad

Saad macht sich auf die Reise von Bagdad nach London - als Flüchtling. Stationen dieser Flucht zeichnet Eric-Emmanuel Schmitt in seinem Roman "Odysseus aus Bagdad" nach und greift damit ein aktuelles Thema auf.

Ruth Schweikert

Wie wir älter werden

Viel Personal fährt Autorin Ruth Schweikert im Drei-Generationen-Roman "Wie wir älter werden" auf. Da ist das Ehepaar Jacques und Friederike mit drei Kindern und Enkelkindern sowie ein weiteres Paar,

Wer Rockmusik mag, der sollte Joseph O’Connors "Die wilde Ballade vom lauten Leben" lesen. Auf über 400 eng bedruckten Seiten zeichnet der 1963 geborene irische Autor die Karriere der vierköpfigen englischen Von Andreas Schröter

Boris Hillen

Agfa Leverkusen

Boris Hillen hat ein Faible für Motorräder und offenbar auch für die Beatnik-Kultur um Jack Kerouac. Beides nimmt in seinem Roman "Agfa Leverkusen" eine wichtige Rolle ein. Von Andreas Schröter

Alexander Osang

Comeback

Alexander Osang, der sich auch als Spiegel-Reporter einen Namen gemacht hat, begleitet in seinem neuen Roman "Comeback" die fiktive Ostberliner Rockband "Steine" über 30 Jahre hinweg. Von Andreas Schröter

Hanif Kureishi

Das letzte Wort

Hanif Kureishi kennen Kinogänger wegen des Drehbuchs zum lebenslustigen Stephan-Frears-Film "Mein wunderbarer Waschsalon" (1985) und Leser wegen seines herrlichen Romans "Der Buddha aus der Vorstadt" (1990). Von Andreas Schröter

Schriftsteller Thomas Brussig kramt in seiner "Kommode der Erinnerungen": Der Autor hat sich mit dem Roman "Das gibt´s in keinem Russenfilm" seine eigene fiktive Biografie geschrieben.