Schily lässt an Glatthaar kaum ein gutes Haar

WITTEN Konrad Schily ist der Vater der Universität Witten-Herdecke: Mitbegründer, langjähriger Präsident und jetzt Bundestagsabgeordneter der FDP. Gegenüber seinem Nachfolger übt er harsche Kritik. RN-Redakteuerin Beatrice Haddenhorst erreichte ihn in seinem Berliner Büro.

von Von Beatrice Haddenhorst

, 25.07.2007, 15:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schily lässt an Glatthaar kaum ein gutes Haar

Konrad Schily

Sie standen dem scheidenden Präsidenten Professor Glatthaar bekanntermaßen nicht sehr positiv gegenüber. Wie beurteilen sie die aktuelle Entwicklung?Schily: Es gibt drei Dinge, die jetzt positiv zu beurteilen sind. Erstens die Gründung der Stiftung, an zweiter Stelle die Trennung von Professor Glatthaar und drittens die Berufung von Professor Priddat zum neuen Präsidenten.

Welche Probleme gab es Ihres Erachtens mit Professor Glatthaar?Schily:Trainer und Mannschaft passten nicht zusammen. Glatthaar war nicht an einer Uni sozialisiert. Er war vorher bei IBM und bei einer Bank. Mit den Besonderheiten einer Universität war er nicht vertraut. Professor Priddat kennt und liebt die Wittener Uni. Er war schon in frühen Jahren dabei.

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