Schimmelpilz: Brünninghauser Waldorf-Kinder müssen umziehen

BRÜNNINGHAUSEN Mit Sack und Pack und viel Spielzeug zogen die Eltern der Waldorf-Kindergarten-Kinder in Hörde am Freitag um. Um dioe Gesundheit der Kinder zu schützen.

von Von Julia Gaß

, 17.01.2009, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Letztes Reinemachen im Container.

Letztes Reinemachen im Container.

In Containern an der Turnhalle der Rudolf-Steiner-Schule finden sie eine Bleibe. Für wie lange, steht noch nicht fest: Der Kindergarten an der Konrad-Glockner-Straße ist von Schimmelpilz befallen und mit Formaldehyd belastet. Das Gesundheitsrisiko war den Eltern zu groß.700.000 Euro Kosten Wann die Sanierungsarbeiten beginnen können, steht noch nicht fest. Die Eltern hoffen bald. Die Stadt unterstützt die rund 600 000 bis 700 000 Euro teure Sanierung mit gleichzeitigem Ausbau für die U 3-Betreuung mit einem freiwilligen Zuschuss von 180 000 Euro. Dieses Geld ist bewilligt, aber die Zusage über die Förderung mit Landesmitteln aus dem Landesjugendplan des Landschaftsverbandes steht noch aus. Im Haushalt 2008 konnten diese Gelder noch nicht freigestellt werden.Kinder sollen sich wohlfühlen

„Es ist ein gewagter Schritt, jetzt schon auszuziehen, aber die Gesundheitsgefahr für die Kinder ist zu groß“, so Sandra Brägas, Mutter eines Waldorf-Kindergartenkindes. Die Kinder sollen sich wohlfühlen. Deshalb werden die beiden 35 m² großen Räume im Container und auch die Umgebung nach Feng Shui-Gesichtspunkten gestaltet.

  • 70 Kinder besuchen den Waldorf-Kindergarten Hörde. 20 finden im Eurythmieraum des Waldorf-Kindergartens an der Mergelteichstraße vorläufig eine neue Bleibe, die 50 Kinder der beiden Vormittagsgruppen beziehen den Container an der Steiner-Schule.
Schlagworte: