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Schimmelpilz? Stadt prüft BBG-Pavillons

KIRCHLINDE Das Gesundheitsamt untersucht jetzt den Pavillon am Bert-Brecht-Gymnasium (BBG) auf möglichen Befall durch Schimmelpilz-Sporen. Doch abgerissen wird der Pavillon, in dem Oberstufenunterricht stattfindet, zunächst einmal nicht.

von Von Arndt Brede

, 15.11.2007
Schimmelpilz? Stadt prüft BBG-Pavillons

Schulleiter Wolfgang Hardering.

Das sind zwei der Ergebnisse einer Begehung, an der Anfang der Woche Vertreter des Gesundheitsamtes, des Schulverwaltungsamtes, der städtischen Immobilienwirtschaft und Schulleiter Wolfgang Hardering teilnahmen.

Es seien einige "leichte Probleme" festgestellt worden, die es zu beheben gelte, wie Stadtsprecher Udo Bullerdieck es gegenüber den Ruhr Nachrichten ausdrückte.

Die "leichten Probleme" seien Feuchtigkeitsflecken an den Decken und undichte Fugen. Allerdings wird auch geprüft, ob ein Schimmelpilz-Befall vorliegt. Das Ergebnis wird am kommenden Mittwoch vom Gesundheitsamt bekannt gegeben.

"Leichte Probleme" - diese Bilanz der Begehung stellt BBG-Leiter Wolfgang Hardering nicht zufrieden. "Der Pavillon gehört abgerissen und ein angemessener Ersatz muss her", fasste er im Gespräch mit der Stadtteilredaktion die Meinung des Lehrerkollegiums, vor allem aber der Oberstufenschüler zusammen, die im rund 30 Jahre alten Pavillon unterrichtet werden, zusammen. Bereits im Sommer hatten sich Lehrer und Schüler über ihrer Meinung nach "unerträgliche Zustände" beschwert.

Die Liste der Mängel ist laut Schulkonferenz lang: Fenster lassen sich nicht öffnen bzw. nicht schließen; bei Fensterläden ist es ebenso; der Fußboden ist an mehreren Stellen aufgebrochen; die Heizungen sind nicht zu regulieren; in einigen Räumen gibt es unerträgliche Geruchsbelästigung.

Aufstocken oder neu bauen

Dass die Stadtverwaltung den Pavillon für benutzbar halte und der Politik die Entscheidung über eine Lösung überlasse, ist für Hardering nicht hinnehmbar: "Entweder muss unser Neubau aufgestockt werden oder aber es muss ein neuer Pavillon gebaut werden."

Der Schulleiter kündigt an, zu versuchen, Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger zu nehmen und setzt seine Hoffnungen auf die Sitzung des Schulausschusses am 27. November, wenn dort die Haushaltsberatungen anstehen. "Vielleicht werden ja doch Mittel eingesetzt", hofft Wolfgang Hardering.

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