Schock nach Sanierung: Lütgendortmunder Hallenbad bleibt zu

LÜTGENDORTMUND Das Hallenbad Lütgendortmund wird nicht, wie geplant, Ende Februar wieder eröffnet werden.

von Von Arndt Brede

, 28.01.2009, 19:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Umbauarbeiten im Bad liefen eigentlich dem Ende entgegen. Doch die marode Technik spielt allen Zeitplänen einen Streich.

Die Umbauarbeiten im Bad liefen eigentlich dem Ende entgegen. Doch die marode Technik spielt allen Zeitplänen einen Streich.

Sportwelt Dortmund gGmbH, städtische Immobilienwirtschaft und Fachverwaltung brachten Vereinen und Politikern gestern diese Hiobsbotschaft nahe. Die Reaktion darauf war einhellig: Fassungslosigkeit.„Die Pumpen und die Steuerung sind kaputt“, umriss Klaus Murawski, Sprecher der CDU-Bezirksfraktion Lütgendortmund, auf Nachfrage der Ruhr Nachrichten das Problem. Folgen: „Die Arbeiten müssen natürlich erst ausgeschrieben werden. Wenn alles gut geht, kann man wohl darüber nachdenken, das Bad nach den Sommerferien wieder zu öffnen. Es sind aber rund 500 000 Euro Zusatzkosten nötig.

Eine Summe, die Horst Krohn, Sprecher der SPD-Bezirksfraktion, noch für untertrieben hält: „Damit kommen wir nicht aus. Ich prophezeie eine Million Euro und mehr, wenn ich sehe, was zu machen ist.“ Über Details über notwendige Maßnahmen wollte er genau so wenig reden wie Klaus Murawski.

Jetzt dürfe nicht weiter „gekleckert“ werden. Da waren sich beide Politiker ebenso einig wie in der Meinung, woher das nötige Geld kommen könnte: Das Hallenbadsanierungsprogramm müsse neu überdacht werden. So könnten Arbeiten an anderen Hallenbädern geschoben werden, damit das Lütgen-dortmunder Bad fertig gestellt werden könne. Die unvorhersehbaren Probleme machten das unumgänglich.

Das Bad wird von der Öffentlichkeit sowie von Vereinen wie DLRG und TV Grüne Linde und für den Schulsport genutzt.

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