Schritt für Schritt

02.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Nordkirchen. Das Wort Inklusion sieht vielleicht auf den ersten Blick etwas sperrig aus. Es kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie „Miteinbezogensein.“

Es bedeutet also, dass man versucht, möglichst alle Menschen miteinzubeziehen. Egal ob sie groß sind, oder klein. Jung oder alt, ob sie verschiedene Religionen oder Hautfarben haben oder ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Das ist manchmal gar nicht so einfach.

Denn wenn Menschen verschiedene Fähigkeiten haben oder auch verschiedene Sprachen sprechen, muss man viele Dinge bedenken, damit sie alle an etwas teilnehmen können. Für Schulen heißt das zum Beispiel, dass sie barrierefrei sein sollten, damit zum Beispiel auch Menschen im Rollstuhl die Schule besuchen können. „Es geht um die Teilhabe aller an allem“, erklärt zum Beispiel Angela Tönnis, die Leiterin der Mauritiusgrundschule in Nordkirchen. Das ist ein schönes Ziel. Aber wie gesagt: auch ganz schön viel Arbeit. Deswegen muss man Stück für Stück anfangen, sagen Tönnis und ihr Kollege Norbert Heßling von der Maximilian-Kolbe-Schule. So wie Beppo, der Straßenkehrer aus dem Buch „Momo“. Der kehrt auch immer Stück für Stück. Sabine Geschwinder