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Schüler diskutieren mit Bürgermeister über "Frust-Ampel"

Gesamtschule Brünninghausen

Die Kreuzung an der Stockumer Straße/ Hagener Straße macht den Schülern der Gesamtschule Brünninghausen zu schaffen. Erst kürzlich wurde ein Elfjähriger dort von einem Auto angefahren. 17 Briefe haben die fünften Klassen an Bezirksbürgermeister Hans Semmler geschickt. Der kam jetzt zur Podiumsdiskussion.

BRÜNNINGHAUSEN

, 14.04.2016 / Lesedauer: 3 min
Schüler diskutieren mit Bürgermeister über "Frust-Ampel"

Hans Semmler und Referenten haben sich den Ideen der Schüler gestellt.

Zur Podiumsdiskussion in der Aula der Gesamtschule Brünninghausen waren rund 200 Schüler, Eltern und Lehrer gekommen. Neben dem Bezirksbürgermeister waren auch Referenten vor Ort, unter anderem von der Polizei.

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So war die Podiumsdiskussion zur Problemkreuzung

Eine Kreuzung macht den Schülern der Gesamtschule Brünninghausen zu schaffen. Das wurde bei der Podiumsdiskussion mit Bürgermeister Hans Semmler sowie Vertretern der Stadt und Behörden deutlich.
14.04.2016
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Hans Semmler und Referenten haben sich den Ideen der Schüler gestellt.© Foto: Jennifer von Glahn
Podiumsdiskussion zur Problemkreuzung in Brünninghausen.© Foto: Jennifer von Glahn
Podiumsdiskussion zur Problemkreuzung in Brünninghausen.© Foto: Jennifer von Glahn
Podiumsdiskussion zur Problemkreuzung in Brünninghausen.© Foto: Jennifer von Glahn
Podiumsdiskussion zur Problemkreuzung in Brünninghausen.© Foto: Jennifer von Glahn
Podiumsdiskussion zur Problemkreuzung in Brünninghausen.© Foto: Jennifer von Glahn
Podiumsdiskussion zur Problemkreuzung in Brünninghausen.© Foto: Jennifer von Glahn
Podiumsdiskussion zur Problemkreuzung in Brünninghausen.© Foto: Jennifer von Glahn
Podiumsdiskussion zur Problemkreuzung in Brünninghausen.© Foto: Jennifer von Glahn
Podiumsdiskussion zur Problemkreuzung in Brünninghausen.© Foto: Jennifer von Glahn
Podiumsdiskussion zur Problemkreuzung in Brünninghausen.© Foto: Jennifer von Glahn

Das sagen die Schüler:

  • Einen Zebrastreifen im Kreuzungsbereich einrichten.
  • Eine Brücke bauen.
  • Einen Fußgängertunnel unter der Kreuzung herführen.
  • Einen Zaun in der Mitte der Kreuzung erstellen, sodass Schüler nicht mehr einfach quer über die Kreuzung rennen können.
  • Die Busfahrtzeiten ändern, sodass sie besser zum Schulstart und Schulschluss der Gesamtschüler passen und so verhindert wird, dass Kinder schnell über die Kreuzung laufen, um noch pünktlich zum Unterricht oder zum Bus zu kommen.
  • Tempo 30 im Kreuzungsbereich einrichten.
  • Die Wartezeit an den Ampeln verkürzen.
  • Die Kreuzung ist schmaler machen.

Das sagt Volker Brockmeier vom Tiefbauamt:

  • Ein Zebrastreifen kann verkehrstechnisch nicht in der unmittelbaren Nähe von Ampelanlagen eingerichtet werden.
  • Die Kreuzung muss so breit sein, weil es so viele Abbiegespuren in viele verschiedene Richtungen gibt.
  • Ein Tunnel kann nicht ohne weiteres gebaut werden und die Erfahrung zeigt, dass sie schnell verschmutzen, im dunkeln nicht angenehm für Fußgänger sind und daher nur ungerne genutzt werden. An anderen vergleichbaren Stellen, an denen es Tunnel gibt, würden trotzdem Verkehrsteilnehmer über die Straße laufen.
  • Eine Brücke hat einen ähnlichen Effekt wie ein Tunnel und wird nicht häufig genutzt.
  • Für eine sichere Überquerung der breiten Kreuzung stehen zwei Ampeln zur Verfügung: Eine Fußgängersignalanlage Höhe Fritz-Kahl- Straße sowie eine weitere Ampel im Kreuzungsbereich.
  • Ein Zaun in der Mitte der Kreuzung würde erfahrungsgemäß überklettert.

Das sagen Ralf Becker von der DSW21 und Ralf Behler von der Polizei:

  • Fahrzeuge dürfen an Bussen mit eingeschalteter Warnblinkanlage ohnehin nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeifahren. Eine Tempo 30-Schild würde den Autofahrern sogar erlauben, schneller zu fahren.
  • Tempo 30 kann nicht ohne weiteres eingerichtet werden, weil sonst der allgemeine Verkehrsfluss gestört würde.
  • Auf beiden Seiten der Kreuzung Stockumer Straße/ Hagener Straße sind Haltestellen unter anderem für die Buslinien 440 und 450 eingerichtet. Die Busse fahren die Haltestellen im Zehn-Minuten-Takt an. Die Kreuzung gilt als Umsteigepunkt.
  • Die Busse fahren die Haltestellen in beide Fahrtrichtungen im Zehn-Minuten-Takt an, sodass man auch einen Bus eher oder später fahren könne.

Das sagt Bezirksbürgermeister Hans Semmler:

  • Semmler gab an, prüfen lassen zu wollen, ob man die Signalzeiten den Erfordernissen gerechter anpassen könne.
  • Der Bezirksbürgermeister versprach, im Gespräch mit allen Beteiligten zu bleiben.
  • Semmler appellierte an die Schüler, ein gutes Vorbild für andere Schüler zu sein, aktiv zur eigenen Sicherheit beizutragen und mitzuhelfen, damit nichts passiert.
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