Schüler nehmen Chips auseinander

Querenburg Chips essen beide liebend gerne, aber ob sie nach diesem Versuch weiterhin Lust darauf haben, das wird sich zeigen. Ritu und Janina beobachten gebannt den Glaskolben, in dem sie einige zerkleinerte Chips aufbewahrt haben.

03.07.2007, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die zwei 15-Jährigen aus Essen und Hagen nehmen wie weitere 25 Schüler am Projekt Schülerlabor der Ruhr Universität teil. Einen Tag lang, von 9 bis 16 Uhr, nehmen sie Chips so richtig auseinander - bestimmen Brennwert, Fettgehalt, Zusammensetzung und stellen den Vergleich zu Chips light und Kartoffeln auf.

Ferienzeit

«Das Labor bietet Schülern nicht nur während der Schulzeit die Möglichkeit im Rahmen ihres Unterrichts, Theorie in die Praxis umzusetzen», erklärt Chemiedoktorand Robert Wieczorek. Auch in der Ferienzeit können sich Interessierte für allerlei Projekte anmelden. An diesem Tag kommen die Teilnehmer aus 15 verschiedenen Schulen und einem großen Einzugsgebiet. Kein Wunder, bietet doch das Alfried Krupp-Schülerlabor eine ganze Reihe an Themen aus neun Fachgebieten an. Mittlerweile vergehe kein Tag, an dem nicht Schüler ihren Experimenten nachgehen.

Wie entsteht ein Lösungsmittel, welche Farbstoffe stecken in einer Pflanze, Vitaminbombe - ja oder nein, um nur einige der Chemieprojekte zu nennen. «Das Chips-Projekt ist ganz neu und nicht explizit, wie die anderen Projekte, auf den Unterrichtsplan zugeschnitten», erklärt Prof. Dr. Katrin Sommer. Chemie-Studierende haben es auf die Beine gestellt.

Für den ersten Durchlauf haben sich die heutigen Jugendlichen aus eigenen Stücken angemeldet. So auch Ritu und Janina. Der Grund? «Ich würde später gerne Physik studieren, verrät Ritu, und auch Janina ist ein Fan der Naturwissenschaften. Die weibliche Quote scheint an diesem Tag die männliche sogar ein wenig zu toppen. Ein Zusammenhang zum Thema Chips ist hier aber nicht zu sehen Isabell Karch

Infos zum Schülerlabor gibt es unter www.aks.rub.de