Schüler zeigt Handgranaten-Attrappe: Zwei Schulen in Ostwestfalen geräumt

Kriminalität

Aufregung um einen möglichen Sprengsatz an einer Gesamtschule in Ostwestfalen: Ein Schüler zeigte etwas, das wie eine Handgranate aussah. Zwei Schulen wurden evakuiert, LKA-Experten rückten an.

Büren

19.08.2020, 12:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach einem möglichen Fund eines Sprengkörpers hat die Polizei eine Grundschule und eine Gesamtschule geräumt.

Nach einem möglichen Fund eines Sprengkörpers hat die Polizei eine Grundschule und eine Gesamtschule in Büren geräumt. © picture alliance/dpa

In Büren im Kreis Paderborn hat ein Schüler einen Gegenstand mit in den Unterricht gebracht, der nach Polizeiangaben aussah wie eine Handgranate. Die Gesamtschule Büren und die benachbarte Josefs-Grundschule wurden geräumt, alle Schüler und Lehrer seien in Sicherheit, teilte die Polizei zunächst mit. „Rein optisch könnte es sich um eine Handgranate handeln“, sagte ein Polizeisprecher nach der ersten Sichtung eines Fotos. „Wir wissen nicht, ob das Ding scharf ist und woher es stammt.“

Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes trafen am Mittag ein, um den Gegenstand zu untersuchen und wenn nötig unschädlich zu machen. Den Angaben des Polizeisprechers zufolge hatte ein Schüler der 5. Klasse den Gegenstand mit in die Schule gebracht und einem Mitschüler gezeigt. Er gab an, ihn gefunden zu haben.

Ein Lehrer bekam das mit und informierte umgehend die Schulleitung. Daraufhin sei die Schule geräumt worden. Die mögliche Handgranate blieb auf einem Pult liegen.

Am Mittag gab es dann Entwarnung. Es handele sich um eine sehr gut gemachte Attrappe, von der zu keiner Zeit eine Gefahr ausgegangen sei, teilte die Polizei bei Twitter mit.

dpa

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