Schürener Könige besuchen Bonifatius-Gemeinde

SCHÜREN Sie waren die letzten im Dortmunder Süden. Doch am Ende ihrer Wanderung durch Schüren gab es eine reiche Bescherung in der St. Bonifatius-Gemeinde.

von Von Birgit Mader

, 13.01.2009, 15:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Sammelbüchsen zogen die Schürener Sternsinger aus und baten um Spenden für den guten Zweck.

Mit Sammelbüchsen zogen die Schürener Sternsinger aus und baten um Spenden für den guten Zweck.

„Wenn du einen Geldschein hat, musst du ihn rollen und dann in die Dose stecken“, erklärt sie treuherzig – wer gibt da noch Münzen? Alina schreibt mit königlichem Eifer den Segensspruch an die Türen. Dessen Buchstaben C, M und B stehen übrigens nicht für die Königsnamen Caspar, Melchior und Balthasar , sondern für die Worte Christus mansionem benedicat, also „Christus segne dieses Haus“. Insgesamt 32 Kinder und 15 Gruppenleiter in 11 Gruppen waren in diesem Jahr in Schüren unterwegs.

Reinhard Schmidt passte den Kindern die selbst gebastelten Kronen an. Ihn zeichnet, ebenso wie die übrigen Organisatoren rund um Heike Böhm, Elisabeth Schmid und die unermüdliche Angelika Burkart, eines aus: totales Engagement und große Freude an der guten Sache. Nach einer Mittagspause im Gemeindehaus zogen die Sternsinger bis in den Abend durch die Schürener Straßen. Ihr Erfolg, neben roten Wangen und mancher Süßigkeit: insgesamt 3.001,75 Euro. Da können sie stolz sein, die letzten Könige.