Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schule an der Dröwerstraße wird 40 Jahre alt

Heinrich Heine-Gymnasium

Das Heinrich-Heine Gymnasium (HHG) hat in diesem Jahr 40 Jahre auf dem Buckel - und hat sich in dieser Zeit stetig weiterentwickelt. Eine große Jubiläumsfeier steigt am 24. November.

Nette

von Von Nils Heimann

, 09.11.2012 / Lesedauer: 3 min
Schule an der Dröwerstraße wird 40 Jahre alt

»Wir wollen eine anspruchsvolle Schule bleiben«: HHG-Leiter Detlef von Elsenau

40 Jahre hat das Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) in diesem Jahr auf dem Buckel. Der Zahn der Zeit hat entsprechende Spuren an dem Beton-Klotz aus den frühen 70ern hinterlassen. Das sieht man. Was man nicht sieht, ist die stete pädagogische Weiterentwicklung, nämlich die Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen und die wechselnden Anforderungen an die Schulform – und im Stadtteil.An den Start ging die Schule 1972. Sie entstand im Zuge von Reformen, nachdem Georg Picht Mitte der 60er für Deutschland und sein verkrustetes Schulsystem eine „Bildungskatastrophe“ vorausgesagt hatte. „Diese Reformen sorgten dafür, dass Bildungshemmnisse abgebaut wurden“, klärt der heutige Schulleiter des HHG, Dr. Detlef von Elsenau, auf. Will heißen: Es gab die Gründung von vielen Gymnasien in Arbeiterregionen. „So sollten auch die bis dahin eher bildungsfernen Schichten erreicht werden.“

 Und eins dieser Gymnasien war dann auch das HHG. Das verstand sich in seiner ersten Ausrichtung vor allem als Sprachen-Gymnasium. Doch in den vergangenen Jahren gab es dann eine Neuorientierung, wie der Schulleiter erläutert. „Wir haben das Umfeld abgeklopft und uns entsprechend breiter aufgestellt.“ Neben dem Schwerpunkt Sprache – Schüler können etwa das Französisch-Zertifikat „Delf“ sowie das „Cambridge-Zertifikat“ für Englisch erwerben – stehen auch die Naturwissenschaften im Fokus. Dabei einmalig in NRW: Die so genannte Tromsø-AG, die die Schule in Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) auf die Beine gestellt hat. Als Höhepunkt dieser AG wartet auf die Teilnehmer ein Besuch der nordnorwegischen Stadt Tromsø.Und das Profil-Portfolio der Schule wächst noch weiter. „Gerade feilen wir daran, uns im musisch-künstlerischen Bereich neu aufzustellen. Dafür haben wir eine Kooperation mit der Dortmunder TU auf den Weg gebracht“, erklärt der 59-jährige Oberstudiendirektor. Also jede Menge Veränderungen. Aber eins ist dem HHG auch geblieben: „Wir haben schon lange den Ruf, eine anspruchsvolle Schule zu sein. Und diesen Anspruch wollen wir uns auch erhalten“, versichert von Elsenau. Denn das erleichtere den Schülern den Eintritt in Studium und Berufsleben. Doch fürchten, auf der Strecke zu bleiben wegen der hohen Ansprüche, braucht keiner der rund 900 Schüler.

„Wir haben zahlreiche Förderprogramme aufgelegt, wie etwa das unserer ,Lern-Coaches‘, mit dem wir führend in Dortmund und ganz NRW sind.“ Bei derart attraktiven inneren Werten wünscht man sich da nicht doch auch ein etwas fescheres Outfit? „An der Architektur können wir natürlich nichts ändern: Im Zuge der Brandschutzmaßnahmen hat sich aber auch optisch schon einiges getan“, so von Elsenau. „Außerdem gibt es Gedankenspiele, das gesamte Umfeld deutlich attraktiver zu gestalten. Doch da ist bisher noch nichts spruchreif.“  Die Feier zum 40-jährigen Bestehen findet am Samstag (24.11.) von 10 bis 15 Uhr in der Schule an der Dörwerstraße statt.