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Schulleiter Kamplade geht in Rente

Abschied nach 16 Jahren

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete sich Friedrich Karl Kamplade (62) von "seinen" Kindern und dem Kollegium. Er geht in die wohlverdiente Alters-Teilzeit.

HERBEDE

, 20.06.2014 / Lesedauer: 3 min
Schulleiter Kamplade geht in Rente

Schulleiter Kamplade wurde von den Schülern der Kämpenschule mit einer liebevoll gestalteten Feier verabschiedet.

Deshalb hat sich der scheidende Schulleiter auch für den Bau des „Trainingshauses“ auf dem Schulgelände eingesetzt. Dort können die Schüler ganz praktische Dinge lernen – wie bügeln, staubsaugen oder gar tapezieren. Und eine häusliche Umgebung ist bei diesem Lernprozess sehr wichtig. Knapp 120 geistig behinderte Heranwachsende und rund 40 Pädagogen lernen im Kämpen miteinander und gemeinsam leben. Für ihren Schulleiter haben alle als besonderes Abschiedsgeschenk ein zweieinhalbstündiges Programm einstudiert. Gut vier Wochen harter Arbeit und Konzentration liegen hinter allen Beteiligten. Aber die Freude der Akteure greift schnell auf das Publikum über. „Das war die schönste Überraschung zum Abschluss meines Berufslebens“, so Friedrich Karl Kamplade. „Ich gebe es offen zu, ich hatte schon zwei kleine Tränen im Auge. Und ich bin richtig stolz. Denn ich habe alle, alle hier an dieser Schule in mein Herz geschlossen.“

Auch im Ruhestand will sich Kamplade künftig für behinderte Menschen engagieren – beispielsweise bei der Lebenshilfe. Dort wird er sicherlich den einen oder anderen seiner ehemaligen Schüler wiedertreffen. Und natürlich weiter seinem großen Hobby, dem Bergsteigen, frönen. Wie es in der Kämpenschule allerdings weitergeht, steht noch in den Sternen. Die Frage der Nachfolge ist offensichtlich noch nicht geklärt.

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