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Alte Schnuller schmücken eine Linde

WANHOFEN Der Babywald kann weiter wachsen. Um Platz für weitere Bäume zu gewinnen, will die Stadt die große benachbarte Wiese übernehmen. „Wir tauschen gerade die Verträge mit dem Eigentümer aus“, gab Bürgermeister Heinrich Böckelühr am Sonntag frohe Kunde.

von Von Reinhard Schmitz

, 11.11.2007
Alte Schnuller schmücken eine Linde

Ganz schön anstrengend so eine Pflanzaktion...

Auf 17 000 qm kann das Gelände fast verdreifacht werden. „Damit es noch mehr Schwerter gibt“, hofft Böckelühr, einen Anreiz zum Babyboom zu geben.35 Laubbäume aus dem Lostopf gezogen Ansonsten wäre nach dem 5. Pflanzfest kein Fleckchen mehr frei gewesen. 35 Laubgehölze mit Namensschildchen zogen fröhliche junge Eltern aus dem Lostopf der RN-Hostessen Dorothea Leifeld und Solveig Engel, um sie mit Schüppe und Spaten in die vorbereiteten Löcher zu setzen. „Das Angießen erübrigt sich heute“, konnte Rotraud Niemann vom Aktions-Paten, der Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna, dem Regenwetter noch eine gute Seite abgewinnen.Böckelühr in gelben Dienststiefeln Während Böckelühr in seinen gelben Dienststiefeln durch den Matsch stapfte, kannte auch Andreas Hitzegrad keine Sorgen mit durchweichen Boots. „Sonst hole ich mir gleich ein paar neue“, scherzte der Schuhhändler, der gleich zwei Stämme in die Erde setzte. Denise (8 Jahre) sollte ihrem Brüderchen Luca (10 Monate) nicht nachstehen. Ihren zweiten Baum setzte auch schon Familie Polzin. Mit Picknickkorb und Sekt feierte sie das Ereignis für Töchterchen Selina (8 Monate). Nebenan banden die Radzeys eine Esche für Ben Patrick (4 Monate) an den Stützstab. „Das ist ein Pinnbaum – passend zur Familie“, lachte Vater Jan Radzey: „Die sind alle lang und dünn.“Vier Meter hoher Schnullerbaum Breit verästelt war dagegen der vier Meter hohe „Schnullerbaum“, den Landschaftsgärtner Manfred Schlüter stiftete. „Er soll Kindern den Abschied von dieser Phase erleichtern“, hatte RN-Geschäftsstellenleiter Marcel-René Draeger die Idee aus Dänemark mitgebracht. Noch mehr aufpolieren will das Stadtmarketing den Babywald. Eine Sitzgruppe und naturnah befestigte Wege sollen ihn immer wieder zum Besuchsziel machen.  

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