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Eine ganz besondere Masche

SCHWERTE Warm anziehen müssen sich die Träger von schwarz-gelben oder blau-weißen Schals. Sie bekommen heiße Konkurrenz in Rot und Weiß. Der Heimatverein hat den Schwerter Fan-Schal in den traditionellen Stadtfarben gestaltet.

von Von Reinhard Schmitz

, 26.11.2007
Eine ganz besondere Masche

Auf der Tribüne vor St. Viktor präsentieren Mitglieder des Heimatvereins den Fanschal.

In den traditionellen Stadtfarben hat der Heimatverein den Schwerter Fan-Schal gestaltet. Eine molig warme, 1,50 Meter lange Strickware, die an beiden Enden von dem Wappen mit den gekreuzten Schwertern geziert wird. In riesigen Lettern können die Bürger damit Flagge zeigen, für welche Stadt ihr Herz schlägt.

Auf der kleinen „Südtribüne“ am Fuß von St. Viktor probierte es Vorsitzender Uwe Fuhrmann mit einigen Mitgliedern gestern schon einmal aus. Auch der Schlachtruf „Schwerter, wo seid ihr?“ hallte dabei stilecht durch den trüben Novemberhimmel.

Nur auf die anschließende Frage „Was trinken wir?“ folgte nicht das gereimte Bekenntnis zum Gerstensaft, sondern ein kräftiges: „Glühwein!“ Es zeigte, wo der Fan-Artikel zu ergattern sein wird. An einem Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt „Bürger für Bürger“ am Wochenende, 1./2. Dezember, auf dem Wuckenhof.

Vision von einem Meer aus rot-weißen Schals 

„Jetzt fehlen eigentlich nur noch ein paar Flocken Schnee“, träumte Fuhrmann schon von Legionen von Schwertern, die mit dem rot-weißen Halswärmer von dem Budendorf in die Fußgängerzone zurückströmen. Um den Absatz des originellen Artikels machte er sich keine Sorgen: „Ich bin sehr optimistisch, dass wir die 250 Stück an den beiden Tagen verkaufen.“

Die Idee zur ganz besonderen Masche kam dem Heimatverein schon ganz heiß in den Sinn, als der Winter noch in weiter Ferne war. Natürlich brauchten die Mitglieder nicht in jeder freien Minute die Stricknadeln klappern zu lassen. Denn der Auftrag wurde an eine Fachfirma vergeben. „In Bayern“, wie Fuhrmann verriet, wurden Schriftzug und Wappen mit modernsten Maschinen in das Gewebe eingestrickt.

Weithin sichtbares Erkennungszeichen

Vielleicht wird es eines Tages ja sogar wieder in München für die Ruhrstadt werben. Denn das mollig warme Stück eignet sich auch als Erkennungszeichen für Kegelclubs oder Vereine. Dann brauchen die Fremdenführer nicht mehr einen Knirps oder Spazierstock in die Luft zu strecken. Der Schwerte-Schal genügt, damit alle folgen. 

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