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Eine Woche lang weltberühmt

SCHWERTE 15 Minuten Ruhm billigt US-Künstler Andy Warhol jedem Menschen in seiner Zukunftsvision zu. Schwerte bekommt sogar eine ganze Woche.

13.11.2007
Eine Woche lang weltberühmt

Lichtkünstler Jörg Rost will auf jeden Fall etwas beisteuern.

Vom 23. bis zum 29. August 2010 sollen die Augen Europas auf die Ruhrstadt blicken. Denn wenn Essen ein Jahr lang als Kulturhauptstadt Europas amtiert, dürfen sich die Städte des Ruhrgebiets jeweils eine Woche in diesem Glanz sonnen. „Lokal Heroes“ heißt das Projekt, bei dem Schwerte in der letzten Augustwoche an die Reihe kommt.Welttheater-Festival auf jeden Fall dabei „Wir haben uns frühzeitig um den Termin bemüht“, erläutert Klaus Kilian von städtischen Kulturbetrieb (KuWeBe). Denn wenn die kulturelle Vielfalt der Stadt einem großen Publikum präsentiert werden kann, dann auf jedem Fall mit einem Festival des Welttheaters der Straße. Außerdem wollen alle Kulturschaffenden der Stadt während dieser Tage an einem Strang ziehen, um Schwerte ins rechte Licht zu rücken. Experte dafür wäre eigentlich Lichtkünstler Jörg Rost. Der will auf jeden Fall etwas beisteuern zur Schwerter Woche im kulturellen Europa. Und zwar möglichst ein großes Kunstprojekt in Hinterhöfen. Mit Licht sollen nicht nur die einzelnen Höfe, sondern auch alle Formen der Kunst verbunden werden.Förderantrag bereits abgeschickt Einen entsprechenden Förderantrag hat Rost schon abgeschickt. Hier konkurriert das Schwerter Lichtprojekt allerdings mit Ideen und Konzepten aus dem gesamten Ruhrgebiet. Die Finanzen sind auch das Nadelöhr, durch das zwei weitere Ideen des KuWeBe müssen. Gemeinsam mit den Partnerstädten Novy Saçz, Leppävirta und Cava dei Tirreni möchte Schwerte einen europäischen Theaterworkshop und ein gemeinsames historisches Spiel anbieten. Ansturm auf die 20 Millionen hat begonnen Das wurde jüngst auf einer Konferenz besprochen. Gemeinsam mit Gästen aus den Partnerstädten besuchte man eine große Konferenz in Essen. Bis Ende des Jahres muss man nun einen Förderantrag formulieren und dann hoffen. Der Ansturm auf die insgesamt 20 Millionen Euro, die es für alle Projekte der Kulturhauptstadt gibt, hat längst begonnen. „Ohne die angepeilten 155 000 Euro Fördermittel wäre zumindest das historische Spiel nicht zu stemmen“, so Kilian.

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