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Insolvenzverfahren gegen HHKT eröffnet

Schwerter Traditionsbetrieb

Bereits am 31. Mai ist das Insolvenzverfahren über HHKT in Schwerte eröffnet worden. Das Elektrofachgeschäft an der Sonnenstraße soll dabei geöffnet bleiben. „Der Verkauf geht weiter“, sagte Geschäftsführer Martin Koch am Montag. Für die Kunden ändere sich aktuell nichts.

SCHWERTE

, 06.06.2016
Insolvenzverfahren gegen HHKT eröffnet

HHKT steht vor der Insolvenz, ein entsprechendes Verfahren wurde Ende Mai eröffnet.

Bereits im Februar hatte Geschäftsführer Martin Koch selbst den Insolvenzantrag gestellt. Jetzt hofft man offensichtlich auf eine Übernahme. Am 27. Juli soll die Gläubigerversammlung tagen. Rund 20 Mitarbeiter sind noch bei HHKT beschäftigt.

Es ist die letzte Firma aus dem einstigen Unternehmensverbund, die noch der Familie des Firmengründers Josef Schlütz gehört. Das Küchenstudio wurde bereits 2014 verkauft, die Filiale in Dortmund geschlossen und der Reparaturservice am Holzener Weg ebenfalls verkauft.

"Unternehmen kann erhalten werden"

Zu den Gründen für die finanziellen Schwierigkeiten des Tradidtionsunternehmens gab es keine Antworten. Nach einer ersten Sichtung der Unterlagen im Februar erklärte der Insolvenzverwalter Marco Kuhlmann: „Die notwendigen Umsatzzahlen sind vorhanden. Der Geschäftsbetrieb läuft vollumfänglich weiter. Auch wenn vor uns noch ein großes Stück Arbeit liegt, so bin ich doch zuversichtlich, dass das Traditionsunternehmen dauerhaft erhalten werden kann.“ Zu den schriftlichen Fragen der Redaktion an ihn gab es bislang keine Antworten.

Das Traditionsunternehmen Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HHKT) wurde 1965 von Josef Schlütz gegründet. Es hatte in seiner Blütezeit Filialen in Schwerte, Dortmund und Essen. Das Geschäft an der Sonnenstraße wurde 1989 eröffnet. Später kam noch das Küchenstudio hinzu. Im Jahre 2003 kürten die Ruhr Nachrichten Schlütz zum Unternehmer des Jahres in Schwerte. 2013 starb er im Alter von 79 Jahren. Das Unternehmen wurde von seiner Familie weitergeleitet.

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