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Ist eine Strafanzeige gegen den Richter die letzte Chance für den angeklagten Schwerter?

rnMord ohne Leiche

In Schwerte galt Marek Glinski als ein Mann, der unschuldig 21 Jahre in Haft war. In Oldenburg steht er erneut wegen Mordes vor Gericht. Auch seine Unschuld im ersten Fall wird bezweifelt.

Oldenburg

, 04.02.2019 / Lesedauer: 6 min

Post für Sebastian Bührmann! Dass der Vorsitzende Richter der Schwurgerichtskammer regelmäßig Briefe von Marek Glinski – Angeklagter im Mordprozess um die seit Mitte 2017 vermisste Polin Danuta Lysien – erhält, ist hinlänglich bekannt. Jetzt aber lag auch eine Strafanzeige des 57-jährigen Polen, der zuletzt in Schwerte wohnte, zwischen den seltsamen Schriftstücken. Glinski fordert darüber hinaus den „unverzüglichen Ausschluss“ Bührmanns als Richter. Der Angeklagte wirft ihm diesmal Befangenheit vor, nachdem er es vorher schon mal mit angeblichen Ungerechtigkeiten gegen seine Person und dem Vorwurf, SS-Methoden anzuwenden, probiert hatte. „Das ist Ihr Recht“, kommentierte Bührmann - derzeit ja auch im parallel laufenden Högel-Prozess federführend - am nun fünften Verhandlungstag und leitete die Schreiben an die Staatsanwaltschaft zur Prüfung weiter. Erfolgsaussichten? Marginal. Höchstens.

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