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Kap für bequemen Einstieg wird zum Nadelöhr für PKW

SCHWERTE Das Wort „Einsteigen“ trifft für das Betreten des Busses eigentlich nicht mehr zu. Denn keine Stufe muss mehr überwunden werden, wenn die Pläne der Stadt Schwerte für die Haltestelle an der Sparkasse Wirklichkeit werden.

von Von Rerinhard Schmitz

, 21.11.2007
Kap für bequemen Einstieg wird zum Nadelöhr für PKW

Das Buskap am Friedrich-Bährens-Gymnasium ist Muster für die Umgestaltung der Bushaltestelle an der Sparkasse.

Nahezu ebenerdig ist von den zum Hochbord angehobenen Bürgersteigen der Fahrgastraum von Niederflurbussen zu erreichen, wie sie sowohl die VKU als auch die DSW 21 längst in der Ruhrstadt einsetzen. Entstehen soll sozusagen ein „Kap des bequemen Einsteigens“, das die Busfahrer ohne zu schwitzen ansteuern können. Schließlich müssen sie nicht mehr in die Haltebucht am Straßenrand lenken, sondern können mitten auf der Fahrbahn stehen bleiben. Vom Stadtpark bis zum Postplatz Nicht so leicht zu umschiffen ist das 36 Meter lange Nadelöhr vom Stadtpark bis zum Postplatz dagegen vom PKW-Verkehr. Auch wenn er bei einer – laut Auskunft von Baudezernent Herbert Kluge –  Fahrbahnbreite von 6,50 Meter zumindest theoretisch an den stehenden Wagen vorbeirollen kann. In diesem Detail unterscheidet sich die geplante Sparkassen-Haltestelle von den bereits seit Jahren vorhandenen Busbuchten der Linie C31 auf der Ostberger Straße. Dort sind die Durchfahrten zwischen den beiden Borden so schmal angelegt, dass der haltende Bus die Fahrbahn in beide Richtungen komplett blockiert.Fahrradständer vor dem Postplatz Die Verschmälerung der Bahnhofstraße auf der Blumen-Christina-Seite gibt den Planern die Möglichkeit, den Busfahrgästen ein Wartehäuschen zu bauen. Außerdem sind direkt vor dem Postplatz mehrere Fahrradständer sowie eine kleine gepflasterte Parkfläche vorgesehen. Auf der Sparkassen-Seite sind die Fahrradständer am anderen Ende, am Anfang des Stadtparks, eingezeichnet. Im weiteren Verlauf schließen sich drei Pflanzbeete für Bäume an, zwischen denen sich gleich zwei Wartehäuschen gruppieren. Vage Hoffnung auf Fördermittel 150 000 Euro will sich die Verwaltung die bequeme Haltestelle kosten lassen, wenn der Planungsausschuss grünes Licht gibt. Die nur vage Hoffnung auf Fördermittel hätte auch eine positive Seite. Falls keine Zuschüsse fließen, bräuchte mit dem Umbau auch nicht gewartet zu werden, bis ein Bewilligungsbescheid vorliegt.

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