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Orangefarbene Schilder an der Ruhr sollen Leben retten

Leitsystem für Rettungskräfte

SCHWERTE Ein tödlicher Kanu-Unfall in Bochum hatte den Anstoß gegeben. Im Jahr 2003 war ein Mensch gestorben, weil der Rettungswagen nicht die richtige Stelle an der Ruhr fand. Professor Martin Stachowske war Augenzeuge und so geschockt, dass er privat die Initiative ergriff. Gemeinsam mit der DLRG rief er das Ruhr Standort-Informationssystem, kurz RuSIS, ins Leben.

von Von Heiko Mühlbauer

, 20.08.2009
Orangefarbene Schilder an der Ruhr sollen Leben retten

Am Mittwochabend stellte Andreas Pollak von der Ortsgruppe Schwerte der Lebensretter die simple aber praktische Lösung den Fachleuten vor.

Eine einfache Beschilderung, die auch Aktivisten der Schwerter DLRG gerne links und rechts des Flusses anbringen möchten. Am Mittwochabend stellte Andreas Pollak von der Ortsgruppe Schwerte der Lebensretter die simple aber praktische Lösung den Fachleuten von Feuerwehr, Wasserwerken und Politikern vor.

Ein leuchtend oranges Schild mit der Notrufnummer 112 und einer Nummer für den Standort sollen dem Hilferufenden erleichtern seinen Standort auszumachen. "Gerade entlang der Ruhr gibt es keine Straßennamen oder Anhaltspunkte, die Ortsunkundige einfach beschreiben können", weiß Pollak. Auch in Schwerte hat es schon einen Badeunfall gegeben, bei der die Rettungskräfte zunächst zum falschen Ruhrufer geleitet wurden. Zum Glück ging in diesem Fall alles gut aus. Dennoch musste ein zweites Rettungsteam losgeschickt werden.

Die Standortnummern der Schilder werden in den Rechner der Rettungsleitstelle eingepflegt. Sie zeigen den Kilometerstand entlang des Ruhrlaufs an und ob es sich um das rechte oder linke Ruhrufer handelt. Dazu gibt es exakte Anfahrpläne, denn die Wege entlang der Ruhr sind nicht immer auf Straßenkarten verzeichnet.

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