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Rampe am Bahnhof würde 90.000 Euro kosten

Barrierefreier Zugang

Ein barrierefreier Zugang zum Bahnhof wird nicht nur von Behinderten-Verbänden seit langem gefordert. Das ist allerdings kein billiger Spaß. Und auch wenn der Zweckverband Ruhr Lippe (ZRL) bereit ist, eine Rampe vorzufinanzieren, blieben bei den Ratsvertretern im Finanzausschuss doch einige Fragen offen.

SCHWERTE

von Von Heiko Mühlbauer

, 23.09.2011
Rampe am Bahnhof würde 90.000 Euro kosten

Das Eingangsportal des Bahnhofs soll in diesem Jahr saniert werden.

Vor allem, warum die Rampe stolze 90.000 Euro kosten soll, fragte man sich. Immerhin gelte es doch nur, die wenigen Stufen zum Bahnhofsgebäude zu überwinden. Denn mit dem Bau wäre zwar der Zugang zur Bahnhofshalle möglich, die Bahnsteige aber für Rollstuhlfahrer oder Mütter mit Kinderwagen immer noch in weiter Ferne.

„Zudem wäre es wichtig, zu wissen, ob die Bahn bei ihrem Umbau des Bahnhofs in ein paar Jahren das auch einplant“, betonte Hans-Georg Rehage von der CDU. Da sei es ganz gleich, ob die Stadt, die Deutsche Bahn oder der Zweckverband letztlich die Kosten tragen würde.Die Pläne sollen nun im Rat nachgereicht werden. Dass es die gibt, wusste Grünen-Fraktionssprecher Rupert Filthaus. Man habe sich für eine Variante aus Stahl und Glas entschieden. Die Rampe soll im Vorgriff auf den behindertengerechten Ausbau des Bahnhofs gebaut werden. Kosten kommen auf die Stadt nicht zu. Sie muss zwar das Geld bereit stellen. Das erhält sie aber als Darlehen vom Zweckverband. Der zählt wiederum auf eine Förderung der Bahn. Sollte das aus irgendeinem Grund nicht klappen, hat der ZVL versprochen, das Darlehen nicht zurück zu fordern.

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