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Schwerter Ruhr Nachrichten: Am Freitag als Comic

Einmalige Zeitungsausgabe

Wir versuchen mal was Neues: Am Freitag, 22. September, erscheint eine einmalige Ausgabe der Schwerter Ruhr Nachrichten. In unserer über 140-jährigen Geschichte ist es die erste Lokalausgabe, die komplett als Comic erscheint. Dann erzählen wir die Nachrichten in Bildern und Sprechblasen.

SCHWERTE

, 21.09.2017

Kann man Nachrichten in Bildern und Sprechblasen erzählen? Fast drei Monate haben wir uns in der Lokalredaktion mit diesem Thema befasst. Wir haben Comic-Zeichner befragt, Versuche gemacht und auch wieder verworfen. Am Ende waren wir uns aber sicher, es funktioniert.

Nicht zuletzt, weil wir drei Comic-Zeichner für unser Projekt begeistern konnten. Denn auch sie mussten sich auf neue Dinge einlassen. Das begann mit der Frage: Wie viel Text verträgt ein Comic eigentlich noch. Ralf Marczinczik ist ein Comic-Künstler aus Bochum. Er hielt für uns zeichnerisch die Fäden in der Hand. Als überzeugter Fan der Bildergeschichten ist er sich sicher: „Die Zeit ist reif für Comic-Journalismus.“

Dem Tempo des Nachrichtengeschäfts angepasst

Doch der Anfang war etwas ruckelig. Die Geschichte des Kollegen Reinhard Schmitz schien kurz genug, hatte aber immer noch zuviel Text. „Das Ergebnis erinnerte mehr an ein Bilderbuch“, so unser Redakteur Markus Trümper. Doch schon der zweite Versuch war gelungen.

Dass Zeitung und Comic zusammenpassen, macht auch die moderne Technik möglich. Denn Zeichner nutzen heute digitale Zeichenbretter, sodass man Zeichnungen schnell ändern, Texte aktuell einfügen und sich dem Tempo des Nachrichtengeschäfts anpassen kann.

Wie sind die heimischen Protagonisten dargestellt?

Spannend ist auch der Unterschied der Zeichenstile, von realistisch bis zur Knollennase reichen die Darstellungen der heimischen Protagonisten.

Wer am Ende wie gezeichnet wurde, kann man am Freitag, 22. September, in unserer Zeitung sehen.

Ach ja, und ein wenig ist es auch ein feierlicher Moment. Denn zumindest Comic-Zeichner Marczinczik ist überzeugt, dass es so ein Projekt bislang weltweit noch nicht gab.

In diesem Sinne: „STAUN, STUTZ, BOAH!!“

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